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Samstag, 5. Mai 2012

ver-innerlicht


Bin gerade am lernen einer neuen Lektion...das heisst, 
so ganz neu ist sie nun auch wieder nicht ;-)
Lernen durch zuschauen und danach selber probieren, 
bis das so Gelernte schlussendlich in Fleisch und Blut übergegangen ist, 
und somit tatsächlich 'verinnerlicht' wird.
Die japanische Methode, zuschauen und schweigen
(welche auch in unserer Region noch bei vereinzelten Handwerkern 
anzutreffen ist, was aber hierzulande eher mit Mundfaulheit 
als mit Achtung zu tun haben dürfte)
- hat schon etwas für sich, wenngleich es zuerst befremdlich 
anmuten mag, dass keine Fragen gestellt werden sollen, 
wenn bei einem Meister zugeschaut wird. 
Andererseits ist es aber durchaus verständlich, weil zum Beispiel die 
Töpferarbeit nicht nur Feingefühl, sondern auch hohe Konzentration verlangt.
Und genau das stellt sich spätestens dann heraus, wenn das Beobachtete 
übernommen werden soll. 
 *
Obwohl ich schon seit 'Urzeiten' immer wieder gerne mit Ton-Erde arbeite, konnte ich mich über Jahre hinweg in keinster Weise mit der Töpferscheibe anfreunden, bis ich eines schönen Tages mir selber die scheinbar lapidare Frage gestellt habe: warum eigentlich nicht? Zumindest den Versuch sollte ich wagen, nachdem ich mich besonders in Japan in etliche schöne Gefässe verliebt hatte. Die ersten Versuche fielen allerdings nicht sonderlich überzeugend aus und machten mich etwas mutlos, zumal ich mir im frei gestalten bereits einige Fertigkeiten angeeignet hatte. - Nochmals bei Null anzufangen kam mich entsprechend hart an ;-) und so liess ich die Drehscheibe wieder eine Zeit lang links liegen, bis es mich vor kurzem dann doch wieder gepackt hat, weil mein Kartenprojekt eine Fortsetzung in anderer Form finden soll, die mir schon länger vorschwebt. Die 36 Motive reizen mich seit ihrem Bestehen, sie auch in plastischer Form erlebbar zu machen. In meiner Vision existieren sie bereits als gedrehte Gefässe, 
was allerdings voraussetzt, dass ich mich  an das Verinnerlichen ernsthaft ran machen muss!

* * * 

Montag, 25. April 2011

aus eins mach drei :-)


Beim Einkauf für Ostern hatte ich mir überlegt, einen Blumenstrauss zu besorgen, bin dann aber davon abgekommen, weil meine innere Stimme befand, da gäb's doch schon genug Blumen 'ums Haus herum'.
Und was für welche!...Als wir nämlich wieder zurück waren, lag ein  mittelgrosses, undefinierbares Etwas vor dem Hauseingang, das sich bei näherem Augenschein als Blumenstrauss entpuppte, gut verpackt und mit Briefumschlag versehen.
Eine liebe Überraschung meiner Tochter vor ihrem Osterurlaub in Sevilla, wo es in Strömen geregnet haben soll...So ungerecht ist manchmal die Welt - das hätte sie doch nun wirklich besser verdient!
Im Nachhinein ein herzliches Dankeschön mit obiger Potpourri-Collage :-)


* * *


Freitag, 15. April 2011

Farbe - Form

Wann, wenn nicht im Frühling, gehen wir wacher als sonst durch die Welt? Die kühle Brise und der strahlende Sonnenschein sorgen in diesen Tagen zumindest in unserer Gegend dafür, dass die Sinne mehr als sonst beschäftigt werden und dass vermehrt auf Farben und Formen geachtet wird.
Das trifft sich gerade gut für mich und hat mir geholfen, mich erneut auf das Thema Farbe einzulassen. Dazu kam ausserdem ein konkreter Anlass dadurch, dass mich wieder einmal die Bitte erreicht hat, mich als Kursleiterin für Ferien(s)pass-Kinder einzubringen. Obwohl dies mit einigen Umtrieben verbunden ist, je nach Thema mehr oder weniger arbeitsintensiv, hat es mir bis anhin immer Spass gemacht, für Kinder kreativ zu werden und auch - im Idealfall - einige Funken überspringen zu lassen :-)
Alle zwei Jahre organisiert Pro Juventute über die Schweizerschulen solche Kurse mit freiwilligen HelferInnen, welche ihre Hobbys oder auch Berufliches den Kindern zeigen um dabei auch deren eigene Neigungen und Talente zu wecken, oder auch einfach um ihnen ein paar schöne Stunden zu schenken. Meine Vorgängerkurse hatten das Schwergewicht auf Form, will sagen: modellieren in Ton und hinterliessen zumeist ein ziemliches 'Schlachtfeld' *g*. Somit war es naheliegend, diesmal auf mein anderes Lieblingsgebiet zu wechseln. Das diesjährige Thema: 'Farben wirken!' scheint ins Schwarze :-) zu treffen, den zahlreichen Anmeldungen nach zu schliessen. 
Die erste Staffel ist bereits gelaufen und hat mir gezeigt, dass nicht nur die Kinder dazulernen können: auch für mich steckt dieses Ereignis jedesmal voller Überraschungen und neuer Erfahrungen.

* * *

Sonntag, 13. Februar 2011

Kreislauf kreativ


Nun, da ich schon mal bei Inspiration gelandet bin, spinne ich doch erstmal diesen Faden noch ein bisschen weiter...wobei ich eigentlich das Pferd beim Schwanz aufgezäumt habe.
In meinem Verständnis eines kreativen Prozesses erfolgt zuerst einmal die Intuition, welche mich aufhorchen lässt. Erst danach 'erträume', imaginiere ich mir ein Bild, vielleicht so wie das obige ;-)
(Mit dieser Grafik-Spielerei wünsche ich allen einen guten Start in den Frühling!)

Mag sein, dass später ein ganz anderes Bild mich zum tätig werden inspiriert...
Oder ist es vielleicht doch umgekehrt - lach!
Wie dem auch sei - eines ist gewiss: es gibt auch Künstler/Künstlerinnen welche mich dazu inspiriert haben, meine Träume in die Tat umzusetzen. Und einer davon habe ich mit gutem Grund sogar eine Hommage gewidmet. Wie und warum es dazu kam, erfährt nur, wer mein erstes Myria-Kartenblog ein wenig durchstöbert. Es kommt etwas blasser und bescheidener daher als das später entstandene, ist es aber dennoch wert (sag ich jetzt ganz unbescheiden) auch mal hier erwähnt zu werden.
Die Künstlerin von der die Rede ist, beschreibt in einem etwas ausführlicheren Text ihre eigene Sicht vom künstlerisch-kreativen Kreislauf. Ausserdem findet sich auf der verlinkten Seite ein Video mit einigen ihrer tiefsten Gedanken, das mit schönen Bildern aus ihrem Schaffen begleitet wird - ein Genuss, wie ich finde!

* * *

Samstag, 5. Februar 2011

sich inspirieren lassen



Nicht weit von meinem Zuhause entfernt, befindet sich dieses Baumpaar, vermutlich der Gattung Pinus Silvestris zugehörend, deren erster Anblick uns wegen ihrer Seltenheit in unserer Gegend und vor allem wegen ihrer anmutigen Erscheinung überraschte und begeisterte. - Wann immer wir auf unseren Einkaufsfahrten dort vorbeikommen, halte ich Ausschau danach und freue mich stets aufs Neue über deren imposante Erscheinung. Hier, auf der Fotomontage sind sie aus Platzgründen ein wenig zusammengerückt, stehen in Wirklichkeit ca. 30 Meter voneinander entfernt. 
Als ich für mein Kartenprojekt ein Baumsujet brauchte, wusste ich gleich: einer von diesen beiden soll es sein :-) und dann entschied ich mich für den kleineren davon, welcher mit seiner gefälligen Pilzform die Geborgenheit ausstrahlt, welche ich zum Ausdruck bringen wollte. 


Mit Hilfe der Tochter meines Partners, der tollen grafischen Unterstützung aus Berlin,  ist daraus ein zentrales Motiv meiner Lebensbaumkarten geworden, für mich das Symbol an Standhaftigkeit und Geschmeidigkeit zugleich. - Wie solch ein verzweigtes Gebilde allen Stürmen und Extremtemperaturen, welche auch schon mal bei uns im Rheintal zu Besuch sind, standhalten kann, erfüllt mich immer wieder mit Staunen und Bewunderung. Allerdings haben wir vor ca. 3 Jahren festgestellt, dass die wilden Herbststürme dann doch einen grossen Ast abgeknickt hatten, was seine harmonische Erscheinung um einiges verändert, aber dennoch keineswegs geschmälert hat.


Ganz im Gegenteil: durch die veränderte Gestalt eignet er sich mehr als zuvor, für Bonsai-Liebhaber als 'heeres' Vorbild zu gelten ;-)  Die geneigten LeserInnen merken, dass mein roter Faden wieder aufgenommen wurde...doch davon später mehr.
* * *

Samstag, 29. Januar 2011

Vom Spagat zum Himmelsbogen

Bild von Pixelio.de

                        Mein anfänglicher Untertitel (Vom Spagat zwischen wollen und sollen)  ist zu eng geworden, musste ihn zum Bogen weiten :-)
 Irgendwo anfangs hatte ich ja geschrieben, dass thematisch kommen möge, was kommen wolle. 
Und so war's dann auch und wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch so weitergehn. Ich möchte im Fluss bleiben und mich nicht selber begrenzen. Es reicht schon, tagtäglich feststellen zu müssen, dass die Ufer manchmal ganz schön steinig sind und das Wasser ganz ungefragt eine Menge Balast befördert.
Tröstlich, zu wissen, dass dies den Fluss eigentlich nicht weiter belastet. 
Seine Fliesskraft reicht aus, eine Menge zu transportieren - ganz ohne Energieverschleiss :-)
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- und als Zugabe habe ich die Grand Canyon Pics auf Picasa freigegeben - s.u. 

(inzwischen ausgewechselt, aber auf P...noch zu sehen :-)

Samstag, 18. Dezember 2010

Vogel in der Feder


Nicht nur der Fraktalgedanke im Sinne von Selbstähnlichkeiten in der Natur, war mir schon immer ein Faszinosum, sondern auch verschiedene Betrachtungsweisen, um nicht das hässliche Wort "Zweckentfremdung" verwenden zu müssen, überraschende 'Nebeneffekte' und interessante Details ziehen mich unweigerlich an :-) und bisweilen führt das dann zu skurilen Spielerein wie oben. Als Federn-Sammlerin und absolute Bewunderin des Mutter-Natur-Designs, war es natürlich klar, dass auch der Federschmuck unserer neuen gefiederten Haus-und-Hof-Genossen meine Phantasie beflügelt...
Und das sind dann auch die 'Spielchen', welche mitunter etwas zu viel Zeit beanspruchen, was den bereits erwähnten Spagat als alltägliche Übung ganz einfach unentbehrlich macht ;-)

* * *

Donnerstag, 18. November 2010

Schaunmermal...

hm, so ganz ohne Bilder mag ich denn wohl doch nicht...
will hier mal ein bisschen rumexperimentieren :-)
Soeben fertiggestellt in meiner gimp-Werkstatt:




Aus unerfindlichen Gründen erscheinen 
meine weissen 
Schneeflocken hier grünlich...
aber das lass ich jetzt mal so stehn
(inzwischen etwas verbessert) 
und bin gespannt, (schon wieder) ob's wohl gefällt??

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