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Donnerstag, 19. Februar 2015

Zufall oder Fügung?


Das war ein doch ziemlich erstaunliches Erlebnis, als ich vor kurzem meine aktuellen Werkstattfotos
nochmal genauer betrachtete...es stellte sich eine Art Déja-vu-Gefühl ein, und es hat nicht lange gedauert, bis ich herausgefunden hatte, was es damit auf sich hat...und dabei bin ich sozusagen im hohen Bogen in meine Kindheit zurückgeflogen ;-) wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist.
Die für Kleinkinder nicht ungewöhnliche Konzentration mit der ich als kleines Wesen mein Spielzeug betrachte, ist ziemlich genau dieselbe, mit der ich mein aktuelles Handwerks-Erzeugnis unter die geistige Lupe nehme...
Dass sich diese zwei Bilder, bei denen immerhin einiges über sechzig Jahre dazwischen liegen, so sehr gleichen, hat mich berührt und verblüfft zugleich. Und es hat ausserdem eine vormals schmerzliche  Erinnerung in mir wachgerufen: die völlige Abwesenheit von Verständnis oder wenigstens 'ZurKenntnisnahme' des Phantasiereichtums des heranwachsenden Mädchens. Für derlei Anflüge hatte insbesondere mein Vater mehr Spott als sonstwas übrig - und es hat sehr lange gedauert, bis ihm die Augen auch (...) in dieser Hinsicht etwas mehr aufgegangen sind.
Erfreulich für mich war dann umso mehr, als er in seinem Pensionsalter das 'Schnitzen' als Hobby für sich entdeckte, was ihm einen späten Zugang zu meiner in langen Jahren sich entwickelnden Passion eröffnete. - So kann ich heute mit einem heiteren Lächeln auf so manches Erlebnis meiner gar nicht so leichten Kindheit zurückblicken...und für mich liegt sogar die Vermutung nahe, dass aus dem schmerzlichen Erlebnis ein Durchhaltevermögen entstanden ist, das ich vielleicht sonst gar nicht erreicht hätte :-)

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Freitag, 26. Dezember 2014

schau vorwärts...


Wieder steht die Zeit der ausgedehnten Rückschauen vor der Tür und alle wundern sich , was so alles passiert ist im vergangenen Jahr...und in diesem zurückliegenden 2014 scheint auf den ersten Blick besonders viel Negatives im Vordergrund zu stehen...Wer aber etwas genauer hinschaut, kann auch erkennen, dass die Saat gelegt wurde, für eine veränderte Zukunft. Wenn auch die Zeichen auf Sturm hinweisen mögen, so ist dennoch spürbar, dass Kräfte des Wandels sich bemerkbar machen.

Das macht mich zuversichtlich für die nahe und auch für die fernere Zukunft.

Einstweilen werde ich mich auf das konzentrieren, was in meinem persönlichen Bereich nach Zuwendung ruft - insbesondere wären noch ein paar weitere Aufräumaktionen ins Auge zu fassen, oder vielmehr in die Tat umzusetzen! Mit einem solchen Ziel vor Augen 

lässt es sich auch wie von alleine vorwärts blicken :-)


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Sonntag, 16. November 2014

Gold-Gedanken


Noch sorgt Mutter Natur für bezaubernden Baumschmuck...und dennoch bin ich heute in unserem Estrich rumgekrabbelt, um mal wieder Bestandesaufnahme zu machen, was winterlich / weihnachtliche Dekorationen angeht. Musste dabei feststellen, dass meine Sommers vorgenommene Radikalkur unterm Dach eigentlich noch radikaler hätte ausfallen sollen...'Die Jahre' scheinen von alleine Dinge anzuhäufen, welche schon aus Platzgründen irgendwann den Weg alles Irdischen werden gehen müssen...
Dennoch fällt es mir nicht eben leicht, den geliebten kleinen Krimskrams aussortieren zu müssen, weil einiges mit Emotionen und Erinnerungen behaftet ist. "Zum Golde drängt, am Golde hängt doch Alles" hat schon Goethe erkannt, lach: vielleicht trifft dies ja auch auf die Glitzereien der Winterzeit zu?
Eine ganz andere Geschichte, aber mindestens ebenso emotional, in Sachen Gold, hält derzeit die ganze Schweiz in Atem: Eine Volks-Initiative unserer bodenständigsten Partei, welche die Nationalbank an die Kandarre nehmen möchte. Dieses Ansinnen erregt aber auch vehementen Widerspruch in Wirtschaftskreisen und ebenso in anderen Parteien. - Bin diesmal echt gespannt, wie die Schweizer Abstimmung ausfallen wird!
Es kommen noch zwei weitere brisante Themen im selben Paket: Einwanderungsbeschränkung und Abschaffung der Pauschalbesteuerung - das wird eine echte Bescherung geben...Wären die Schweizer nicht für ihre bedächtig/besonnene Art bekannt, würde ich geradezu grosse Tumulte erwarten.
Gespannt darf man auch sein auf die Stimmbeteiligung und darauf, wie die Meinungen der einzelnen Kantone sich voneinander unterscheiden werden. 

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Montag, 9. Juni 2014

Ausblick :-)


Was hier so friedlich aussieht birgt ein gewisses Gefahrenpotiential...und mich packt jedesmal die Unruhe, wenn unser Pfauen-Prinz sich das Vergnügen aussucht, den vorüberfahrenden 'Ungeheuern' zuzuschauen, welche die Nebenstrasse vor dem Eingangstor benützen.
Wenn er sich dazu verlocken liesse, ihnen nachzustellen, oder gar sich mit seinem aufgespreizten Federfächer entgegenzustellen, könnte das ein böses Ende finden.
Somit sind wir gut beraten, stets ein paar Leckerchen in Form von Brot oder auch gerne Kuchen :-) bereitzuhalten und uns zumindest zu bemühen, den waghalsigen Kerl von seinem Vorhaben abzuhalten, damit er sich ein paar weniger gefährlichen Unternehmungen widmen kann, wie etwa Beeren stibietzen oder den Fuchsien die ersten Blüten abzupicken...
Auch der frische, junge Salat im Gemüsegarten findet durchaus Anklang, was unsere Begeisterung für den spassigen Vogel manchmal etwas in Grenzen hält ;-)
Heute konnte in einer spannenden Doku des Schweizer Fernsehens verfolgt werden, was für eine wichtige Rolle die Prägung besonders in der Vogelwelt spielt. Die Kleinen Wesen beziehen sich bis über die Selbständigkeit hinaus auf ihren Betreuer, um sich danach allmählich zu lösen. Dieser Lösungsvorgang kann in Verbindung mit Rivalenkämpfen recht dramatisch enden, wie in dem Film ebenfalls zu sehen ist. Das Fazit, welches sich für mich daraus ergibt, ist die Notwendigkeit, bei aller Tierliebe, das Tier in seinem ganz spezifischen, eben tierischen Verhalten zu respektieren und dabei mit menschlichen Interpretationen sehr zurückhaltend zu sein. Das Wunder der tierischen Natur wird dadurch nicht geschmälert, ganz im Gegenteil: Das Staunen über die Andersartigkeit unserer Mitgeschöpfe ist ein guter Ausgangspunkt für glückliche Beziehungen zu Tieren.

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Montag, 3. März 2014

Neue Impulse


Frühlingserwachen :-)

Wie bereits im Spiegelbilderblog berichtet, 
habe ich eine neue Möglichkeit entdeckt, 
meine Seelenmotive zu vermitteln
- vielleicht auch für Menschen, welche mit dem 
'Karten-legen' nicht so viel anfangen können...

Damit aber nicht genug! 

Beinah zeitgleich kam mir die Idee, eine besondere Foto-Technik anzuwenden, 
damit die Motive auch dreidimensional in Erscheinung treten können.
Weil nun dadurch Bilder in unzähligen Varianten 
(von jedem einzelnen Motiv) möglich sind,

Hier ein Dreier-Beispiel zum Bildmotiv "Blütenzauber"
welches weiter oben im Fensterbild zu sehen ist.

-wollte ich dieser zusätzlichen Erweiterung auch einen entsprechenden 
Raum (er-)schaffen und liess mich von einer Welle ergreifen, 
die mich nicht so schnell wieder loslassen wird...
Es ist mir eine grosse Freude, die daraus entstandene Website 
vorzustellen, welche gerne als jüngere Schwester der nunmehr etwas 
in die Jahre gekommenen 'erdeundlicht'- HP gesehen werden kann :-)
 In aller 'gebotenen Bescheidenheit' ;-) möchte ich noch erwähnen,
dass die hier gezeigten Bilder bei weitem nicht so schön
erscheinen, wie die Originale...
Der Blick in die neue Website hat diesbezüglich durchaus
mehr zu bieten!

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Montag, 20. Mai 2013

Visionen halten

 

Was für ein beneidenswerter Zustand, am Beginn des Erwachsenenlebens zu stehen, und seine ganze Vorstellungskraft dafür einsetzen zu können, die Vision des eigenen Lebens zu gestalten

Unsere jungen Enkel tun sich mit Visionen nicht mehr ganz so leicht, wie ich es von mir selber in Erinnerung habe.  

-  Dieses Gefühl von " die ganze Welt steht mir offen,"

(plastisch zum Ausdruck gebracht im nostalgischen 

Song von Hildegard Knef )

"Für mich soll's rote Rosen regnen!"

 ich brauche nur loszumarschieren und meine Einsatz-Bereitschaft kundzutun, und schon hab' ich meinen Job in der Tasche, dieses Gefühl entspricht heute leider nicht mehr so ganz der Lebensrealität...

Und dennoch bleibt es nach wie vor bedeutsam, mit Zuversicht das gewünschte Ziel vor Augen und im Herzen zu halten, damit ein solches näher rücken kann. 

Die Welt mag derzeit ausschauen, wie sie will: verbessert oder verändert werden kann sie nur, wenn möglichst viele Menschen auch tatsächlich wissen, wohin die Reise gehen soll und wie die nächsten Schritte gesetzt werden müssen. - An Bedenkzeit ist offensichtlich nicht mehr viel vorhanden, will man den mahnenden Stimmen Glauben schenken, welche kaum mehr zu überhören sind. 

 

Genfood, Klimaprobleme, Manipulationen aller Art, Atom- und anderer Müll sind nur einige der drängendsten Krisenherde, welche schon Grund genug zum Verzweifeln bieten, und da hilft auch kein Kopf in den Sand stecken mehr! - "Ich will das alles nicht!" zu rufen und in sich zu gehen, womit diesen ganzen Misständen das Wasser abgegraben werden könnte, ist nur ein erster Schritt, weitere müssen folgen und vor allem eins: sie müssen gemeinsam angegangen werden!

Visionen von Vielen haben grössere Chancen - Gleichgesinnte ausfindig zu machen oder zumindest in irgendeiner Form zu unterstützen, könnte schon der nächste Schritt sein. 

 

* * *  

 

 

 

Donnerstag, 19. Juli 2012

hier und heute :-)




Nach getaner Gartenarbeit ein lauschiges Plätzchen aufgesucht und mal wieder ein Stündchen so richtig und bewusst entspannt...hach, tut das guuuut :-)
und auch meinen kleinen Piepmätzchen geht's blendend! Sie wuseln hin und her und flattern schon wie die Wilden, als wären die kleinen Flügel bereits fertig, derweil sind es ja noch immer eher stumpen-mässige Gebilde...Eine Enkelin meinte bei dem Anblick: Jöö, die haben ja ganz kleine Händchen!
Also, spätestens beim Blick auf das nächste Foto wird jede(r) verstehen, warum ich die Wyandotten im vorigen Post "Herzhühner" genannt habe:
.

und wer noch immer nicht überzeugt ist, bitteschön:


Sodele, das reicht nun aber mal vorerst in Sachen Hühnerkunde, lach!
Ist einfach so, dass die sich in letzter Zeit bei mir deutlich in den Vordergrund gedrängt haben, aber das gibt sich wieder, versprochen!
Hier und jetzt war ja der Post-Titel und damit wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen, dass in mir die Erkenntnis gereift ist, in dieser ver-rückten Welt mit den wilden Turbulenzen nur noch die Oberhand behalten zu können, wenn ein Schritt vor den anderen gesetzt wird und die Gegenwart den Vorrang vor einer ungewissen Zukunft gewinnt. Indem ich bewusst versuche, was gerade ansteht mit voller Aufmerksamkeit zu beschenken und die schönen Aspekte im Hier und Jetzt zu geniessen, bin ich für alle Unwägbarkeiten viel besser gewappnet, als wenn ich mich in all den verheerenden Infos verliere, welche täglich auf uns alle einstürmen.
So viel für HEUTE ;-)

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Dienstag, 22. Mai 2012

Herzhühner


Man nehme: einen kräftigen Rotgoldton plus zahlreicher schwarzer 'Girlanden' und einen dicken roten I-Punkt oben drauf, vermische all das mit einem gerüttelt Mass an Gemütlichkeit und diversen Wohllauten, glegentlich kontrastiert mit pointierteren, etwas lauteren Äusserungen...und fertig ist das Herz erfreuende Bild, in dessen Genuss wir erst seit wenigen Tagen gekommen sind. - Es sind beileibe nicht unsere ersten Hühner: Angefangen bei Zwergen und indischen Seidenhühnern über ganz gewöhnliche rote, weisse und schwarze, auch Barthühner und Spitzhauben, haben wir über all die Jahre hinweg schon alle Varianten ausprobiert, die uns gerade angesprochen hatten. 
Nachdem uns aber vor zwei Jahren ein kleines braunes Hühnchen just am Weihnachtstag zugelaufen war und trotz mehrfachen Nachfragens in der Nachbarschaft  niemandem mehr gehören wollte, sondern partout bei uns Anschluss suchte, war ich dermassen beeindruckt von dieser kleinen Hühner-Persönlichkeit: jawoll, das gibt's :-) dass ich uunbedingt ausfindig machen musste, um was für eine Rasse es sich handeln könnte. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich dadurch auf die Wyandotten gestossen bin, aber nur ganz kurz, bis ich wusste: das ist unsere nächste Hühner-Erfahrung, wenn die Zeit dafür reif sein wird...

"Wie kann man sich bloss für Hühner interessieren? Ausser dass sie Eier legen, und gelegentlich für den Suppentopf taugen, sind sie doch zu kaum was nütze", bekomme ich gelegentlich zu hören.
Mir ging's damit so ähnlich wie mit Hunden: muss wohl von klein auf damit infiziert worden sein - lach! Meine Ferien-Aufenthalte bei der italienischen Nonna in ihrem bescheidenen kleinen Haus mit Garten hat wohl kräftig dazu beigetragen, dass in mir geheime Wünsche in diese Richtung wachgeküsst werden wollten. Das darauf Einlassen hat mich gelehrt, dass Tiere intelligente und auch fühlende Wesen sind, deren Beobachtung sich lohnt und dass diese mehr als nur Zuwendung wert sind. (Der link führt auf meine Kartenblogseite Echobilder, wo ganz unten auf der Seite die Elfenkarte mit einem kurzen Text zu diesem Thema zu finden ist.) Ein anderer und zwar ein natürlicher! Lebensentwurf für diese Geschöpfe - als Alternative zu wirtschaftlicher Verwertung - ist weitaus mehr als angebracht. Und ausserdem bekommt man hundertfach zurück womit man sich 'verdient gemacht' hat. :-)

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Sonntag, 26. Februar 2012

Komme, was wolle...


...ich bin jedenfalls gerüstet, bewehrt und gefasst, sagt Kater 'Barbarossa' selig, welcher in Tonform auch weiterhin mein treuer Begleiter bleibt...Aber, offengestanden hätte ich mir nie träumen lassen, dass es dermassen 'dicke' kommt und inzwischen bin ich mir auch gar nicht mehr so sicher, ob es nun Fluch oder Segen bedeutet, dass ich nur den PC 'anzuwerfen' brauche, um auch gleich alles vor die Augen oder vielmehr um die Ohren zu bekommen, was tagtäglich vom Stapel läuft. Einerseits möchte ich nicht zu der Schlaf-Fraktion gehören - andererseits aber, spüre ich immer deutlicher, dass mich die sich jagenden Hiobs-Botschaften bis in den Schlaf hinein verfolgen. Vielleicht sollte ich mich auch, wie Kater selig hinter Stacheln verbarrikadieren?
Für einmal begann mein heutiger Tag jedoch mit einem ausgesprochen positiven Videokurzfilm, welcher Einblick in das ereignisreiche Leben der Alice Herz Sommer gewährt. Die würdige Lady ist 108 Jahre alt und lebt als noch immer begnadete Pianistin ein Leben in Gesundheit und Freude! Sie erzählt in dem Film, dass die Freude und Dankbarkeit für alles Schöne und insbesondere die Musik sie nie verlassen hat, obwohl sie zusammen mit ihrem kleinen Sohn für längere Zeit in Konzentrazionslager verbannt wurde, versuchte sie auch dort, die Menschen mit ihrer Kunst und Zuwendung zu trösten.
In der eigenen Mitte bleiben, aus dem Herzen leben, das ist es, was heute mehr denn je gefragt ist, und das ist es, was von dieser bewundernswerten Frau auf beispielhafte Weise vorgelebt wurde und was noch immer aus ihrem liebevollen Gesicht zu strahlen vermag.
Wie ihr Name, so ist auch der Titel ihrer Biografie besonders aussagekräftig:

"Ein Garten Eden inmitten der Hölle" Autor: Reinhard Piechocki
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Samstag, 28. Januar 2012

Lovelight...

Das Sein, die All-Einheit, das Unendliche ,

die Gottwesenheit, die Quelle, das kosmische Licht...
Auf der Suche nach einer Definition der Wahrnehmung, die mich durchzieht,
wenn ich staunend von zarten Gebilden der Natur angerührt werde
oder vor überwältigenden und imposanten Erscheinungen und Ausformungen
stehe (wie hier auch schon beschrieben) fallen mir ganz viele Bezeichnungen ein,
denen ich schon begegnet bin und die auch eine Ahnung davon vermitteln,
was gemeint ist, wenn von jenen ungeahnten Kräften die Rede ist, welche
die Welt - und nicht nur die - zusammenhalten.
"Lovelight/Liebeslicht",  von Rowena Kryder trifft es besonders gut in Bezug auf Begegnungen mit Schönheit und Liebe. "Sourcefield", das Feld der Quelle (oder auch die Quellenfelder...) ist aber ebenso bezeichnend, wenn wir davon ausgehen, dass 'Alleswasist' sozusagen durchtränkt ist von der geheimnisvollen Lebenskraft, deren Ausdruck in der Mannigfaltigkeit zu finden ist. "Die Gottwesenheit" ist eine Bezeichnung, welcher ich mich selber gerne bediene, sozusagen als neutrale Ausweichsmöglichkeit ;-) zu dem männlich/streng anmutenden Begriff "Gott". - Wie auch immer die Namen lauten mögen für etwas, dem eigentlich kein Name gegeben werden kann...darf darauf gehofft werden, dass eine liebende Kraft von unglaublicher Potenz die Schöpfung trägt - wie sonst könnte sie 'funktionieren', geschweige denn existieren?!
P.S. Wer mir auf den mehrgleisigen Net-Wegen folgt, wird dem obigen Motiv (in anderen Variationen) bereits begegnet sein...Dies lässt sich damit erklären, dass ich schon seit eh und je schöne Blüten als 'Himmelstüre' empfinde und zu einzelnen davon habe ich wohl eine ganz besondere Resonanz :-)
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Mittwoch, 18. Januar 2012

Bewegung - move!

 
Bewegung IST Leben!
Das trat einmal mehr klar in mein Bewusstsein, 
nachdem ich den Film "Thrive" angeschaut hatte, 
welcher mir sinnigerweise (...) von mehreren Seiten 
gleichzeitig empfohlen wurde, was mich erstaunte, 
weil der Film ja schon länger zu sehen war, 
und dennoch hatte ich bis dahin nichts davon vernommen. 
Bei solchem Zusammenwirken, pflege ich umgehend zu reagieren 
und habe es nicht bereut. 
Der Film beschreibt die gegenwärtige kritische Weltlage, 
schildert, worauf sie zurückzuführen ist und: erfreulicherweise
werden auch Lösungsansätze präsentiert. 
Ausserdem spricht er das ästhetische Empfinden an und zieht mit grossartigen Eingangsbildern (natürlich beabsichtigterweise) gleich in seinen Bann. Zu einem der Intro-themen gehören der Thorus und andere geometrische Figuren, welche (mich) alleine schon durch ihre Schönheit überzeugen ;-) Aber dies nur nebenbei, jedenfalls bin ich eine Zeit lang an dem Thorus hängengeblieben, weil diese Figur über die Jahre auch Teil meiner eigenen Meditationsarbeit geworden ist.
Auf dem Myria-Blog kann eine Bewegungsmeditation eingesehen werden, welche tatsächlich auch diese Thorusbewegung enthält. Und nach einer solchen Bestätigung davon, dass es sich um ein fundamentales Muster handelt, welches eine universelle Kraft darstellt, wundert es mich auch nicht mehr, woher die wohltuende Wirkung dieser lebendigen und vitalisierenden Bewegung stammt...
Fazit:  für mich stellt dieser Film in all seinen Facetten 
eine echte Bereicherung dar, weshalb ich ihn besonders gerne weiter empfehle!

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Montag, 17. Oktober 2011

Canadagänse, Monarchfalter und die Liebe

                                                       Cathy Brinkmann  / pixelio.de

Glaube, Hoffnung hatten wir schon, 
fehlt noch die Liebe
- Sie ist die grösste von den dreien.
So steht es geschrieben und daran kann ich auch glauben - uneingeschränkt und aus eigener Erfahrung. Diese Kraft, welche manchmal unerwartet und ganz überraschend dort auftaucht, wo niemand sie erwartet, hat ganz verschiedene Gesichter. 
Eines davon ist sicher die Liebe zur Natur.
 
Die Monarchfalter, diese zauberhaften Schmetterlinge, welche alljährlich
von Canada nach Mexiko ziehen, um im Frühling ihren Nachkommen den Heimweg  und somit auch das Überleben zu sichern, sollen hier als Beispiel dafür dienen, dass Liebesgefühle auch  beim Beobachten von Naturphänomenen zutage treten können. Diese zarten Wesen, welche als Ganzes, als Schwarm, unglaublicheStrapazen überstehen und trotz allen mehrfach Tod bringenden Hindernissen wahre Überlebenskünstler bleiben.
Diese kleinen Insekten mit den zauberhaft schönen aber scheinbar so 'unpraktischen' Flügeln rührten mit ihrer Lebenskraft einen alten Mann zu Tränen: gestern im Dokumentarfilm gesehen...und mir kam sogleich der Gedanke: das ist Liebe! Liebe zur Kreatur und zur Schöpfung. - Ein Mann, welcher davon auf diese Weiseangerührt ist, ist auch bereit sich für solche Kreaturen einzusetzen, und auch das ist Liebe!
Dass aber auch Naturliebe mit Ernüchterung einhergehen kann, 
erlebte ich kürzlich, an unserem ersten Urlaubsmorgen in Canada:
Als ich  in der Frühe erwachte, hörte ich vielfache Gänserufe von Westen her. Schwups war ich aus dem Bett, weil unser Sohn erzählt hatte, dass diese sich jetzt ihrerseits für die Himmelswanderschaft zusammenfinden. Aus dem Fenster sah ich, wie sich mehrere
Gruppen in V-Formen am Himmel bewegten und sich wieder in lange Linien auflösten. Das taten sie wiederholt, als müssten sie noch ein wenig üben. Später waren sie auf irgendeiner Nachbarwiese friedlich am Grasen. Täglich wiederholte sich die Prozedur und als ich wiedermal auf der Wiese stand und bewundernd nach oben schaute - platsch, landete haarscharf neben mir eine Hinterlassenschaft. Das hätte buchstäblich auch ins Auge gehen können und meine Naturliebe wandelte sich mal eben kurz in ein Aufwacherlebnis ;-) 
Mir fielen die pragmatischen Bauern unserer Gegend ein, welche zum Beispiel mit 'Spazieren gehen' nichts am Hut haben und wenn sie ein Insekt sehen oder eine Pflanze, erst mal fragen, ob sie schädlich oder nützlich sei...Nun ja, jeder Mensch lebt die Liebe eben auf seine Weise, was ja auch eines jeden gutes Recht ist, so lange keiner dem anderen damit Schaden zufügt. - 
Und selbst das soll im Namen, oder unter dem Deckmantel der Liebe möglich sein;
aber das steht wieder auf einem ganz anderen Blatt ;-)

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Mittwoch, 13. Juli 2011

suiseki


Was das ist, wird auf Wikipedia mit folgenden Worten erklärt:
Suiseki ist die Kunst in der Natur vorgefundene Steine 
in meditativ ansprechender Weise zu präsentieren.

Dafür gibt es in der chinesischen, koreanischen oder japanischen Kunst verschiedene Möglichkeiten, wird weiter erläutert. Da ich, wie schon erwähnt, sowohl die japanische Kultur bewundere, als auch Steine liebe und ausserdem eine schöne ältere Bonsaischale 'übrig' hatte, machte ich mich rund um's Haus auf die Suche nach einem geeigneten Stein. Die Tupfenzeichnung schien mir gerade passend zum Muster, welches auch auf der Schale zu sehen ist. Und besonders freute es mich, als ich entdeckte, dass diese Zeichnung so etwas wie ein Gesicht auf den Stein zaubert: es sind diese kleinen Zufälle, welche die Freude am Kreativen immer wieder nähren!

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Sonntag, 12. Juni 2011

soll ich - soll ich nicht?


 Zugegeben, es gibt weltbewegendere Fragen als diejenige, welche mich gerade beschäftigt. Weil es aber auch Kleinigkeiten sind, die manchmal Anstösse oder Impulse setzen, finde ich es schon ein paar Gedanken wert, mir zu überlegen, ob ich im Vorfeld eines Klassentreffens meine Haarfarbe ein wenig auffrischen soll, wie ich dies so zwei, drei mal im Jahr ohnehin zu tun pflege, oder ob ich für diesmal meine Erfrischungs-Aktion auf später verschieben soll...

Einerseits ist es mir wichtig, auch in der Erscheinung authentisch zu sein, und andererseits ist es auch naheliegend, sich für einen solch seltenen Anlass 'vorteilhaft' herzurichten. Und schon taucht die Frage auf: was soll das sein: vorteilhaft? - Vielleicht wirken ja die grauen Strähnen gerade besser, als ein allzu hart geratener Kontrast zwischen Vorher und Nachher, wie dies bei einer solchen Aktion durchaus passieren kann, mir auch schon passiert ist. Mein Entsetzen war gross, als vor ca. einem Jahr statt braun eben schwarz rausgekommen ist, das bekanntlich kaum mehr weggezaubert werden kann. Mein Partner fand es toll und ich im Gegensatz dazu einfach nur ärgerlich! Seither wurde auf diesem Gebiet nichts Neues mehr unternommen - bis ich eben jetzt, angesichts meines etwas komischen Mix in der oberen Etage, erneut mit der wie-weiter-Frage konfrontiert bin... Mit meiner inneren Tendenz zu einem Nein, wende ich mich vertrauensvoll an meine LeserInnen und gucke fragend in die Runde ;-)

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Donnerstag, 4. November 2010

...und bin gespannt...

...auf die kommenden Tage. :-)

Da geht's bei mir um Matrix-Healing oder besser Matrix Transformation, eine vielversprechende,
neue (?) Herangehensweise an tief verborgene Muster, welche eine freie Entfaltung der eigenen Möglichkeiten bremsen oder in schweren Fällen unmöglich machen. Bei  der Einführung mit Martina und Frank Kimpel wird sich zeigen, ob dieser Ansatz bei mir Wurzeln schlagen kann.
Was mich ausserdem interessiert, ist die Quantum-Healing-Methode , welche derzeit ebenso Gegenstand von Mund-zu-Mund-Propaganda geworden ist:
am Ende ist beides das Gleiche und läuft schlussendlich einfach auf Positiv-Motivation hinaus (?)
Und genau das möchte ich ergründen...nicht zuletzt um danach hier davon zu berichten :-)