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Samstag, 17. Mai 2014

Ist oder war ein Unikat...


broken...tjaa, da war ich doch wirklich ziemlich untröstlich, als einem Handwerker diese Unachtsamkeit passiert ist und musste meinem Aerger zumindest ein wenig Luft machen, indem ich sagte: Das ist aber wirklich schade, das kann ich nicht ersetzen!
Die Tatsache, dass nicht alles einfach wieder herstellbar ist, kann uns mitunter schmerzhaft treffen, ja, sogar persönlich betroffen machen. Die verlorene Unversehrtheit dieser kleinen, selbstgetöpferten Schale hat mich direkt mit dem Verlust-Thema konfrontiert. Natürlich ist der objektive Verlust kaum erwähnenswert, der subjektive aber umso mehr, wobei die Art des Schadens ja sogar eher milde ausgefallen ist...bei der ersten Meldung sah ich eine viel grössere Anzahl Scherben vor meinem inneren Auge und ausserdem ist der Schaden ja auch schon weitgehend behoben: das zusammenleimen ging ganz gut. (Bloss eine kleine Ecke war nicht mehr aufzufinden.)
Folglich geht es hier nicht um das Gejammere, das kleine Werk betreffend, welches nun sogar mit einer 'interessanten' Geschichte ausgestattet ist ;-) 
nein, es geht um das Erlebnis an sich!
Unwiederbringliche Schäden scheinen erst schmerzlich bewusst zu werden, wenn sie bereits geschehen sind...und das ist eine Tatsache, welche dringende Beachtung braucht, in Lebenszusammenhängen genauso wie im Bezug auf unsere Umwelt. Nicht immer (oder meistens gar nicht!) hilft ein nachträgliches zusammenkitten der zerbrochenen Teile...
Die entsprechende Schlussfolgerung wäre dann wohl, gewisse Vorkehrungen zu treffen, damit das Schlimmste gar nicht erst einzutreffen braucht.
Wie heisst es so schön?
Durch Schaden wird man klug. - Stimmt! :-) 

* * *

Donnerstag, 16. Januar 2014

Zauberwort...

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“



Ja - das Zauberwort müsste gefunden werden! 
Und alles könnte in neuem Glanz erstrahlen, 
neu gedacht und neu gestaltet werden...
Worte können bezaubern, beinhalten Zauberkräfte, 
dürften aber dennoch nicht ganz ausreichen für eine neue Welt-Geburt...
Was aber durchaus empfehlenswert sein könnte, wäre, Worte nicht leichtfertig über die Lippen (oder auch in die Tasten...) huschen zu lassen, sondern mit dem Bewusstsein, was sie bewirken können. 
Worte können auch langweilen...wenn deren allzu viele übergestülpt werden. Es soll vorkommen, dass Kinder, deren Eltern aus jedem Vorfall eine ausführliche Theateraufführung vom Stapel lassen, einfach die Schotten dicht machen und sich taub stellen. Ausserdem soll es Besucher geben, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie mit ihren wortreichen Schilderungen ihre Gastgeber dermassen nerven, dass diese sich schwören, im Falle einer erneut zu erwartenden Heimsuchung desselben,  dringend ausser Haus-Erledigungen tätigen zu müssen. 
Manchmal wünschte man sich demzufolge einfach mal Erholungs-Urlaub von all den überflüssigen Parolen welche sich ungefragt in die Welt ergiessen, oder man wünscht sich das Zauberwort herbei, welches die stille Magie des Schweigens herauf-beschwört und auch wieder fühl-und auffindbar macht :-)

* * *


Freitag, 12. April 2013

das Kreuz mit dem Kreuz


Auch wenn's keine(r) mehr sehen mag, dieses letzte Winterbild 
vom Vormonat muss noch sein, damit mein Thema 
ein 'bildmässiges' Rückgrat erhält...

Im österlichen Zusammenhang hatte ich in einem Forum 
die Bemerkung fallen lassen,  dass mich weder Jesus, 
noch sonst jemand gefragt hätte, ob ich damit einverstanden bin, 
dass er für uns Menschen auf die überlieferte Weise sein Leben 
opfert und bin damit nicht gerade auf Begeisterung gestossen. 
Dabei wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass mein Empfinden 
weder diese Opfertat noch irgendwelche  anders gearteten 
Selbstaufopferungen für besonders sinnvoll hält. 
Schon gar nichts kann ich davon abgewinnen, wenn solche Taten als beispielhaft 
hingestellt werden und wo möglich auch noch zur Nachahmung empfohlen.
Wenn ich dann noch daran denke, wie lange die Wirkung dieses Religionsstifters
anhält und insbesondere WAS sie durch all die Jahre hindurch noch nach sich 
gezogen hat, fühle ich mich in meiner Empfindung noch bestärkt.
Das allgegenwärtige Kreuz, welches insbesondere von Kindern als sehr 
beeindruckend, wenn nicht gar furchterregend aufgenommen wird, 
hat auch in meinem Herzen seine Spuren hinterlassen, 
indem ich mich mit leichtem Grausen daran erinnere, 
dass ich mich  über eine lange Phase der Pubertätszeit 
hinweg zutiefst persönlich schuldig und verantwortlich 
für dieses Leiden gefühlt habe. 
Ich war überzeugt, dass ich mit jeder auch noch so kleinen Sünde 
die Nägel tiefer in das arme Fleisch treiben würde. OGottogott...

Nun kam aus den Reaktionen zu meiner Bemerkung dann doch 
-wenn auch reichlich verspätet - die 'Erlösung' (...)
Meine Perspektive müsste ich ändern, und berücksichtigen, 
dass es SEIN  Leben gewesen sei und demnach 
seine eigene freie Entscheidung!
Zu dumm, dass mir dazu gleich die Bibelworte eingefallen sind : 
Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe...

Ein paar weitere Gedanken zum Thema Kreuz im Allgemeinen 
und im Besonderen, spare ich mir und Euch auf später, 
sonst wird dies hier wohl etwas zu lang...

Den Schlusspunkt soll nun aber  noch der Hinweis auf die Sonne 
bilden, welche, ganz im Sinne von 'erdgewicht-himmelslicht- 
das  (Fenster-) Kreuz überstrahlt, und für den nötigen Ausgleich sorgt, 
und somit auch die Verbindung zu meiner Befreiung von den damaligen
Schuldgefühlen herstellt. :-)

* * *

Samstag, 25. August 2012

Wo die Liebe hinfällt...


 ...da bleibt so manches hinterlassen...

Seine gesamte Pracht hat er innerhalb der letzten Wochen verloren, unser stolzer Pfauenmann, und ich war beinah täglich am einsammeln....werde nicht müde, das schillernde Farbenspiel zu geniessen, und die schönen Federn an verschiedenen Orten auch weiterhin erstrahlen zu lassen.  Auch andere Augen kann ich damit zum strahlen bringen, wenn ich sie weiterreiche, was ich auch gerne tue, weil nur von diesem einen Vogel eine beträchtliche Menge an verschiedenen Feder-Exemplaren anfällt.

Was für eine erstaunliche Einrichtung der Natur, dass Vögel ihre Schmuck- und Schutzattribute abwerfen und immer wieder neu erzeugen können: bei dieser Fülle kommt das einer Verschwendung gleich, macht aber zusätzlich Sinn in unserem Fall, weil das Winterquartier etwas enger bemessen ist als der Sommerauslauf.

Was mich beim Anblick dieser 'Hinterlassenschaft' besonders nachdenklich stimmt, ist der Gedanke an menschliche Abwurfprodukte, welche nicht nur tagein tagaus nicht zu übersehen sind, ganz zu schweigen von dem was jeder einzelne Mensch nach seinem Tod hinterlässt. Dieses Thema tritt spätestens dann an uns Erdgeborene heran, wenn ein Todesfall in der Familie uns jäh aus dem Alltag reisst. Die Trauer darf und soll ihren Platz bekommen, aber trotzdem ist das grosse Aufräumen unvermeidlich und die Verbindung zum eigenen Ordnungs-Status schnell hergestellt. 
Wie schön wäre doch die Vorstellung, dass nach meinem Ableben niemand meinetwegen die Hände überm Kopf zusammenschlagen muss, weil es beinah ein Ding der Unmöglichkeit wäre, allem beizukommen, was getan werden muss. - Ein paar schöne Kleider und andere erfreuliche Dinge, welche gerne in Empfang genommen werden, und das war's, oder vielmehr, das wäre ideal.
Ob ich es (noch) schaffe, dieses Ziel in meinem jetzigen Leben zu erreichen?

* * *


Samstag, 31. März 2012

integer und glaubwürdig...


Reizworte?? - Aber nein, nicht doch!
...Diese Attribute kommen nur auserwählten Menschen zu,
Vertrauenspersonen oder Freunden, und angesehenen öffentlichen Personen,
welche solches auch zu 'verdienen' scheinen.
Erst gestern habe ich diese Worte verwendet, um in Google+ einen link zu
Drunvalo Melchizedek zu empfehlen und mich gleichzeitig ein wenig darüber geärgert, dass ich mich überhaupt ermüssigt gefühlt habe,
diese bewertenden (?) Worte hinzuzufügen.
Der Grund dafür erklärt sich von alleine,
wenn nach der betreffenden Person 'gegoogelt' wird.
Aha - ein 'Spiri-Mensch', ist wohl die naheliegendste Reaktion...und genau deswegen hielt ich die Hervorhebung für notwendig. 
- Was für eine seltsame Zeit-Erscheinung, dass spirituell interessierte oder auf diesem Gebiet wirkende Menschen schon bei gelegentlicher Erwähnung erst mal als suspekt und nicht besonders glaubwürdig, als abgehoben oder gar verstiegen gelten. Dass man sich schon fast entschuldigen muss, wenn man die eine oder andere an geistigen Themen interessierte Person als vertrauenswürdig einschätzt. Dass man nach wie vor (...) von scheinbar 'ganz normalen Menschen' belächelt wird, wenn man sich selber für spirituelle Themen interessiert...
Scheinbar hat sich dies in den letzten Jahren zum Besseren gewendet, aber eben nur scheinbar, wobei  der Boom an Esoterikmessen sicher daran mitgewirkt hat, dass ein Ausfiltern zum Ding der Unmöglichkeit geworden ist.
Verlass auf das eigene Bauchgefühl ist gefragter denn je - und selbst dies kann täuschen. Dennoch habe ich wieder mal eine von Attributen begleitete Empfehlung gewagt :-)
Bleibt noch zu erwähnen, dass eine solche link-Empfehlung nicht bedeutet, dass sich die eigenen Ansichten mit allen Inhalten decken müssen, welche von dem empfohlenen Autor vertreten werden. Für mich jedoch zählt Drunvalo zu jenen Menschen, welche schon vor langem mein Interesse an spirituellen Themen geweckt haben, weil er viel Essentielles aufzeigt und nicht müde wird, den geistigen Horizont interessierter Menschen zu erweitern. Dankbarkeit und Anerkennung ist die Antwort seiner zahlreichen Leser.

-Eine Anmerkung noch zu den leuchtenden Clivia-Blüten im Bild: Schon fast so lange wie Drunvalo, begleiten sie mein Leben, sind über die Jahre immer mehr geworden und beschenken mich in jedem Frühling mit ihrer Pracht. - Sie freuen sich gerade, dass sie bereits draussen unter dem Vordach stehen dürfen :-)

  * * *


Sonntag, 25. Dezember 2011

Die Farbe der Liebe


Diese rote Schönheit ist wohl wie keine zweite geeignet, das zum Ausdruck zu bringen, was mir gerade auf dem Herzen liegt: überall und jederzeit ist es die Liebe, die zählt! Sei dies beim schenken (gerade aktuell)
oder beim schaffen (kreativ!) oder im Alltag, beim kochen, backen 
oder anderen Leben erhaltenden Tätigkeiten :-)
Dieses Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, dem Leben überhaupt einen Sinn verleihen zu können, läuft  über die Liebe allein. Alles andere, was sich an Motivations-Möglichkeiten so anbietet, läuft sich irgendwann mal tot, 
gilt nicht mehr, funktioniert nicht mehr, führt auf Holz- oder Abwege. 
Wenn meine Grundmotivation in der Liebe besteht, 
was natürlich auch Be-geisterung genannt werden kann ;-) 
erhalte ich ein mehrfaches Echo und fühle mich klar erkennbar 
schlicht und einfach gut. 
Mein Körper wird wohlig durchströmt und meine Seele fühlt sich warm und genährt, egal, ob ich mich verausgabt habe oder gerade eine aussergewöhnliche Tat vollbracht habe, was von der Logik her eigentlich suggerieren würde, dass ich jetzt ausgepumpt und leer dastehe...Nein, nicht die Bohne, wie gesagt: das Gegenteil ist der Fall!  
Woran mag das wohl liegen? - Vielleicht daran dass ich im Fluss bin, 
dem grossen Ganzen diene, wenn ich aus Liebe handle? 
Dass Liebe Sinn-stiftend ist, kann schon daran erkannt werden, dass kleine und auch grosse! Kinder prächtig gedeihen, wenn sie in einer liebevoll - verständigen Umgebung aufwachsen. Und es versteht sich von alleine, dass dadurch auch die Selbstliebe gefördert wird, welche das Zünglein an der Waage bildet, wenn es darum geht, ob der Mensch im Erwachsenenalter selber zum Geben und sich Verströmen (oder sich engagieren) fähig wird.
Die jetzt auftauchende Frage mag sein: wie komme ich dahin, wenn mir derartiges 'Rüstzeug' in frühen Jahren verwehrt wurde?
Ein gangbarer Weg in diese Richtung wird hier gezeigt, und mir will scheinen, dass gerade die Jahreswende ein günstiger Zeitpunkt ist für solch tiefschürfende, aber auch weiterführende Gedanken!

* * *

Mittwoch, 9. November 2011

Zwiegespräch

 
Ob die zwei gerade was miteinander aushecken?
Kaum...eher ist davon auszugehen, dass sie (oder vielmehr er!)
gerade besonders leckere Sämchen gefunden haben. 
Diese zwei haben sich nämlich als echte Feinschmecker entpuppt :-)
Und ausserdem befinden sie sich in einer ihrer Lieblingsecken,
wo es sie immer hin zieht, wenn ihnen freier Lauf gewährt wird. 
Sie lieben es, geschützte und durchsonnte Nischen
aufzusuchen. Und wenn in der Nähe noch  ein paar Fuchsienblüten
zu finden sind, ist ihr Glück perfekt.
Entgegen unserer Annahme, dass Pfauen fleissige Insekten-
oder Würmer-sucher seien, zeigen sie uns immer wieder, 
dass sie eigentlich Blüten und 'erlesenes' Grünfutter bevorzugen.
(Sie mögen auch Cornflakes, Früchte und andere Leckereien)
Sie halten  sich zudem gerne in unserer Nähe auf, wenn wir draussen sind, 
aber auch das beobachten durch die Glastüren in das Haus-Innere 
scheint ihnen Spass zu machen. 
 

Seit die Pfauen sich zu unseren übrigen Tieren (dem gewöhnlichen Volk ;-)
gesellt haben, konnten wir einiges über Vogel-Eigenheiten dazu lernen und bereuen bis heute nicht, dass wir uns den Luxus dieser schönen und interessanten Geschöpfe geleistet haben. - Mehr Wissenswertes darüber > hier

* * * 

Freitag, 28. Oktober 2011

getragen sein


was trägt wirklich? - Wohl dem/der,  die wissen, wovon sie getragen werden! Manchmal sind es Tätigkeiten, manchmal sind es Gefühle und ein andermal sind es mentale Konstrukte, welche über die meisten Wirrnisse des Lebens hinwegtragen. Wen aber das Leben zeitweise richtig beutelt, oder mit den 'letzten Dingen' konfrontiert, der/die wird wissen, dass da noch mehr sein muss...Es gibt einen Urgrund, der uns trägt, einen Mutterschoss, der sich nur denjenigen erschliesst, die gelernt haben, völlig loszulassen, an dem Punkt wo die Gewissheit auftaucht, dass nichts mehr 'getan' werden kann, 
nichts mehr zu tun IST.

 Und dennoch kann es unter Umständen lebensrettend sein, in scheinbar auswegsloser Lage in die eigenen Ressourcen einzutauchen und vielleicht Gedichte zu rezitieren, Lieder zu singen, längst vergessene Gebete wiederzufinden oder andere vielleicht sinnlos erscheinende mentale oder auch manuelle Tätigkeiten zu üben. So mancher Todeskandidat, Verschüttete, Erdbebenopfer, Abgestürzte oder auch Gefängnisinsassen berichten, nach ihrer Überlebensstrategie befragt, dass Ihnen solch einfache Beschäftigungen geholfen haben, nicht aufzugeben und in ein 'Danach' vertrauen zu können.
Aus dieser Warte gesehen, scheint sogar das 'Schäfchen zählen' 
an Bedeutung zu gewinnen ;-)
Und Du - was für Überlebenshilfen hättest Du im Notfall zur Verfügung?

* * *

Donnerstag, 7. Juli 2011

nochmal



Dieses Symbol wurde schon einmal gezeigt und natürlich gibt es einen speziellen Grund, warum ich nochmals darauf zurückgreife. Mir wurden zwei aussergewöhnliche Videos empfohlen, welche einen besonderen Menschen und seine Arbeit vorstellen. Dieser Mensch hatte umfangreiche Studien über die Mayas betrieben und bemühte sich ein Leben lang, seine Entdeckungen und Erkenntnisse weiterzuvermitteln. Mehr darüber >hier<
Nun aber zurück zu meinem Wachstums-Symbol: im Spiegelbilderblog erkläre ich die Bedeutung und Entstehung davon und mache deutlich, dass es sich um eine tragende Säule in meinem Schaffen handelt.
Beim Anblick der Bilder in den empfohlenen Videos war ich tief berührt, ganz ähnliche Motive wiederzufinden: auch dort wird vom inneren Kern ausgegangen, woraus die Energie sich in freien Strömen ergiesst, um danach den (Erden-) Körper schützend zu umhüllen...
Jose Arguelles empfiehlt, die Erde und sich selber von der inneren Energie ausgehend in einen regenbogenfarbenen Mantel einzuhüllen und diese Vision im eigenen Herzen zu bewahren. Wenn viele Menschen sich dazu entschliessen, können starke Heilströme wirksam werden:
zum Wohle von uns allen und zum Wohle von Allem was ist.

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P.S. Die weiteren Inhalte der zuerst erwähnten Webseite entsprechen nicht unbedingt meiner persönlichen Ausrichtung. Es handelt sich um komplexe Strukturen, welche mir nur teilweise geläufig sind.


Freitag, 1. Juli 2011

Himmel und Erde...

...sind sich näher als zumeist gedacht.


Dies kann zum Beispiel im Spital erlebt werden, wo der Faden, an dem das Leben hängt sich manchmal nur noch hauchdünn erahnen lässt. "Dem Teufel von der Schippe springen", nennen das etwas robustere Gemüter, was ich vor wenigen Tagen zusammen mit meiner betagten Mutter durchlebt habe.
Sie hat eine zweite recht riskante Operation gut überstanden. Zu erwarten war alles andere als das. Entsprechend aufgeregt waren wir beide im Vorfeld, wobei mein Anteil wohl noch etwas höher lag. Die Frohnatur, oder soll ich vielleicht sagen, der unerschütterliche Optimismus und das ungebrochene Vertrauen in die 'Götter in Weiss' halfen meiner Mutter, die Moral oben zu behalten. Mit dem Mut der Verzweiflung sozusagen, begab sie sich in die lebensgefährliche Situation, welche auch dann stattgefunden hätte, wenn dieser Mut ausgeblieben wäre: oder auch dann, wenn die Operation nicht stattgefunden hätte...was für eine Wahl kann ein Mensch in solch einer Lage schon treffen? Die Unterschrift, welche dafür verlangt wird, dass alle Risiken in Kauf genommen werden, ist gewissermassen der einzige Rettungsanker...Selten fühlt man sich dem 'Himmel' so nahe, wie in dieser geschilderten Situation, obwohl normalerweise ganz andere Assoziationen damit verbunden werden - zum Beispiel Glücksmomente, wie jener nach der gerade überstandenen Operation,
(Das obige Bild habe ich auf der Hinfahrt aus dem fahrenden Zug fotografiert: Das schöne Wetter hatte unglaublich viele Schiffe auf den See gelockt)

* * *

Sonntag, 7. November 2010

ein bisschen mehr

(Zum Thema Matrix-Transformation oder Quantenheilung)

Nun weiss ich also ein bisschen mehr über diese wohl doch nicht ganz so neue Herangehensweise an emotionale und körperliche Probleme.
Um es vorwegzunehmen: Es handelt sich tatsächlich um zwei ganz ähnliche Methoden, welche sich nur geringfügig durch den individuellen Ansatz der Therapeuten/Coaches unterscheiden.
Auch hier wird um eigene Anteile gekämpft, wie anderswo...

Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die meisten Störungen mit Fehlprogrammierungen und negativen Gedankenmustern zu tun haben, welche zuerst von den Eltern übernommen und später von der Gesellschaft aufoktruiert werden. Um sich davon befreien zu können, braucht es das Bewusstsein dafür, dass die Idealform des Menschen in einem übergeordneten 'Feld' abgespeichert ist und auch von dort wieder abgerufen werden kann. Wenn ich mich mit meinem Ideal (-zustand) identifiziere, anstatt wie hypnotisiert andauernd auf meine Schwächen zu blicken, kann der ursprüngliche Entwurf meiner selbst (kann mein Selbst!) wieder in Kraft und Schönheit 'auferstehen', oder auch erstmalig zum Vorschein kommen. Und dies gilt selbstverständlich auch in Teilaspekten, will sagen, bei Beschwerden oder Mängeln oder auch Krankheiten.
Demzufolge wäre ein Ausrichten auf die jeweils ideale Situation das nötige Werkzeug um eine Besserung erreichen zu können. (Was ich eingangs mit 'nicht ganz neu' bezeichne.)
Einem Heiler, welcher ohnehin mit einer solchen Haltung vertraut ist,, fällt es offensichtlich leichter, sich (und seine Klienten) in diesen Idealzustand zu versetzen, als darin weniger geübten Menschen. Dies mag den Eindruck erwecken, dass ein solches Ziel nicht ohne Hilfe zu erreichen ist und erklärt auch den regen Zulauf. Obwohl die Anbieter versichern, dass alles 'kinderleicht' und ganz einfach zu lernen sei, werden nach der Einführung diverse Fortsetzungs-Module in Form von Kursen an attraktiven Ferienorten angeboten, was mich immer ein wenig nachdenklich stimmt ;-)

Auch das äussere Erscheinungsbild der Methode mag vorerst mal iritierend wirken:
Das spektakuläre 'loslassen', welches sich bei dieser Methode dadurch manifestiert, dass die Menschen buchstäblich zu Boden gehn, wenn der innerliche Schalter umgelegt wird oder kippt, kann doch wohl nicht der Gradmesser dafür sein, ob der Heilprozess nun stattfinden kann oder nicht?
Ich gebe gerne zu, dass ich sehr beeindruckt war, all dies aus nächster Nähe und auch an mir selber zu erleben, zumal es mir zuerst richtig Angst einflösste, wie die Menschen einfach umkippen, obwohl zumeist ersichtlich war, dass es ihnen dabei gut ging. und sie manchmal auch lachend wieder aufstanden.
Es braucht schon einiges an Recherche um das nötige Vertrauen aufbauen zu können, zumal immer mehr Heilpraktiker aller Arten die offenbar attraktive Methode für sich zu entdecken scheinen.
Dr. Jörg Tacke erklärt denn auch in seinem Interview: wie wichtig es sei, den eigenen Beitrag zu leisten, damit das Erworbene sich auch als nachhaltig erweisen kann.

Alles in allem, bin ich trotz meiner Einwände überzeugt, dass künftig immer mehr Menschen sich für diese vielversprechende Möglichkeit der Erweiterung des eigenen Potentials interessieren werden.