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Montag, 24. September 2012

reifen lassen

-warum der Zwischenraum vom Bild zum Titel  sich hier  nicht verkleinern lässt, entzieht sich leider meiner Kenntnis...

Zufall....oder Lektion??? 
Beim Versuch, wie üblich eines meiner Bilder einzufügen, das mich während des schreibens inspirieren sollte :-) wurde meine Geduld auf die Probe gestellt, es wollte und wollte einfach nicht erscheinen!

Heute, bei unserer schrittweise voranschreitenden Apfelernte - diesmal waren die prächtigen roten mit ihrem unwiderstehlichen Duft an der Reihe - ging mir durch den Kopf, wie jämmerlich es doch ist, unreife Früchte pflücken zu wollen. Die reifen fallen einem - buchstäblich - zu und die unreifen wollen sich partout nicht von ihrem festen Halt trennen.
Wie so vieles im Leben, brauchen auch die Früchte ihre Zeit und die richtigen Umstände, damit sie ihre volle Pracht entfalten können. Wie oft kommt es vor, dass Ungeduld alles vermasselt und dadurch ein Genuss verloren geht, der uns mit ein wenig 'warten können' einfach in den Schoss gefallen wäre?
Und wenn ich mich so umschau in dieser derzeit  so ver-rückten Welt, so will mir scheinen, dass auch die Menschheit noch ein Weilchen brauchen wird, bis sie den idealen Reifegrad erreicht...

* * *

Donnerstag, 19. April 2012

mein eigener Hase sein ;-)



"Ich will mein eigener Hase sein!" - Das geflügelte Wort 
einer befreundeten Familie, vom Opa auf den Enkel übertragen,
hat mich amüsiert und unmittelbar angesprochen.
Es gehört seitdem auch zu meinem eigenen inneren Repertoire :-)

Eigene Entscheidungen treffen zu können, weitgehend unbehindert 
den persönlichen Weg zu beschreiten, sind weder vom Standort 
noch vom Standpunkt abhängig, obwohl dies im Net-Zeitalter 
mit den Myriaden von Anregungen gar nicht mehr so leicht zu 
bewerkstelligen ist.

Wo und wie will ich mich beteiligen, wo fühle ich mich innerlich 
kompetent und wo nehme ich besser eine aufnehmende oder zumindest 
abwägende Haltung ein ? Wohlwissend, dass niemand auf sämtlichen
Feldern 'allwissend' sein kann, viele sich aber intensiv mit Spezialgebieten
beschäftigen, schätze ich mich glücklich, zuverlässige Quellen geistiger
Nahrung vorzufinden. Wenn ich nur beharrlich genug zu suchen bereit bin,        
werden sich mir immer wieder neue Wege dorthin erschliessen, auf eine Weise, 
von der ich bis vor wenigen Jahren nur träumen konnte. 
möchte ich hier als Beispiel für eine solche 'Fundsache' anführen:
ein bemerkenswertes Buch von Dorothee Markert, welches sich
mit philosophischen Fragen, weiblichen Bedürfnissen und gegenseitigen
Förderungsmöglichkeiten befasst. Mir hat das Buch bewusst gemacht,
wie entscheidend wichtig es (nicht nur für Frauen!) ist, Orientierung 
und Anregung im nahen und auch im weiten Umfeld erfahren zu dürfen,
wodurch die eigene Entscheidungsfähigkeit auf gutem Grund wachsen und 
gedeihen kann.
* * *

Mittwoch, 21. September 2011

...Glaube

Religion und Glaube wieder mal in aller Munde...wie das denn?
Ach so, da kommt ein religiöses Oberhaupt in seinem Heimatland zu Besuch.
Und wie bei Tante, Onkel oder sonstigen Verwandten sind sich nicht alle
darüber einig, ob sie sich nun freuen sollen oder nicht,, was sie denn wohl
'auftischen' wollen und wie sie sich denn nun zu all den Themen stellen sollen,
welche anlässlich eines solch aussergewöhnlichen Besuches eventuell zur
Sprache kommen werden. Was besser nicht angesprochen werden soll, wird auch
vorher abgesprochen und einig ist man sich zumindest darüber, dass der hohe
Gast sich wohlfühlen können soll.
Und wie sich die Heimgesuchten fühlen mögen, welche mit all dem Gedöns
so gar nichts am Hut haben, das fragt keiner nach.
Der Papst kommt zu Besuch, na und?
Die einen lässt es kalt, die anderen freuen sich.
Und alle, welche unter dieser Institution leiden oder gelitten haben, welche
auch noch in Zukunft an den Folgen religiöser Repressalien zu tragen haben
werden, auch die sind nicht gefragt worden und werden es nie sein.
Was auch heutzutage noch im Namen christlicher Religion bereits Kindern aufoktruiert wird, konnte gestern auf arte eingesehen werden. 
- Da gefriert mir das Blut in den Adern... 
* * * 
P.S. rein zufällig erscheint hier (in diesem und im letzten Beitrag) gleich zweimal hintereinander ein Hinweis zu demselben Fernsehkanal - ein Zeichen dafür, dass dort öfters gute Qualität anzutreffen ist, was nicht heissen muss, dass meine Infos allesamt von dort her stammen ;-)

Sonntag, 4. September 2011

Ausschau halten

 
"Was müsste sich ändern, damit es mir heute besser geht?"
 Diese Frage stellt sich kaum, wenn so ein Wonneproppen als Wegbegleiter durch den Alltag tänzelt ;-)
(Er hält gerade Ausschau nach den Rabenvögeln, 
welche täglich seine Energien rauskitzeln)
Aber dennoch scheint dies, beispielsweise für Morgenmuffel wie mich, 
eine hilfreiche Frage zu sein: ist übrigens auch geeignet, gewisse Korrekturen 
an eigenem Fehlverhalten vorzunehmen...
wenn sie nur um einen kleinen Dreh anders gestellt wird.
Was könnte ich denn selber dazu beitragen? Genügend Schlaf beispielsweise, kann bei mir schon kleine Wunder bewirken! Dann kommt das Lächeln fast schon von alleine auf's Gesicht, 
welches 'dem Vernehmen nach' dem Körper signalisiert: mir geht es gut! 
- Die täglichen Pflichten auch tatsächlich zu erledigen, anstatt sie vor sich herzuschieben, soll auch ganz hilfreich sein ;-) 
Mit Allgemeinplätzen möchte ich hier eigentlich niemand langweilen, 
dennoch sind es oft die kleinen Veränderungen, welche alles 
zum Besseren wenden könn(t)en. 
Lange Ausschau halten, was sich ändern müsste (da draussen!) 
hat meines Wissens noch niemand sehr viel weiter gebracht.
Gerne nehme ich noch weitere Empfehlungen entgegen ;-)

* * * 

Donnerstag, 11. August 2011

von Herzen und von Steinen



Manchmal fällt der Blick scheinbar zufällig, aber wiederholt auf gewisse Formen und Erscheinungen, bis einem dämmert, dass es eine gewisse Bewandtnis haben muss, weil das, was einem auf diese Weise 'zufällt', es durchaus wert ist, genauer betrachtet zu werden.
So verhält es sich auch mit diesen - vielleicht nur für mich sichtbaren? - Herzformen auf dem Bild, welche mich daran erinnern, dass ich demnächst meiner Enkelin in Canada einen versprochenen Herzstein, sprich einen herzförmigen Stein mitbringen möchte, was ich ihr vor ungefähr einem Jahr bereits versprochen hatte. - Ob auch sie sich wohl noch daran erinnert? Darauf gekommen war ich, als wir bei einem Telefongespräch über das Bemalen von Steinen geplaudert hatten und ich ihr erzählte, was für tolle kleine Kunstwerke ihr Vater schon in jungen Jahren auf ganz gewöhnliche Steine gezaubert hatte. Seine damalige Steingalerie habe ich noch schnell vor dem Untergang gerettet, als er im Zuge seiner Auswanderungs-Vorbereitungen kurzen Prozess machte, mit allem, was er nicht mitnehmen wollte. Und vielleicht hat mein damaliges Staunen über diese Gabe auch die Stein-Freude in mir geweckt, welche mich seit langem begleitet...

Montag, 15. November 2010

'B' gesagt :-)

 ...und das war gut! In Anbetracht dessen, dass dies meine zweite Etappe war, kann ich mit dem Resultat durchaus zufrieden sein, wenn auch nicht so sehr in finanzieller Hinsicht. Ich habe mir ohnehin vorgenommen, das Ganze mit Geduld anzugehen, obwohl die Investitionen für ein solches Projekt ein stattliches 'Sümmchen' betragen, welches dann womöglich in der Altersvorsorge fehlt. Darauf soll jetzt aber das Augenmerk nicht gelenkt werden. Stattdessen möchte ich hier viel lieber beschreiben, wie es sich ganz anders anfühlt, hinter dem Marktstand zu stehen, als daran vorbeizuschlendern.
Üblicherweise gehöre ich selber zu denen, welche sich mal hier, mal da eine Kleinigkeit 'rauspicken' und ansonsten eher Prospekte oder Visitenkarten sammeln.
"Was bringt die Leute dazu, stehen zu bleiben und sich die angebotene Ware näher anzuschauen?", hatte ich mir insgeheim als Frage vorgenommen und habe festgestellt, dass dort, wo etwas 'läuft', etwas angefertigt wird, oder ein lebhaftes Gespräch stattfindet, sich zumeist die grössten 'Trauben' bilden.
Auch werden Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs anscheinend mit grösserem Interesse bedacht als die 'Dinge' welche anderen Zwecken dienen (vielleicht ist das aber mehr in ländlichen Gegenden der Fall?)
Mein Standort war an eine gleichzeitig stattfindende Buch-Ausstellung angegliedert und ich konnte davon ausgehen, dass die Interessen über das Alltägliche hinaus gehen. Wie es aber unserer schnellebigen Zeit entspricht, hörte ich hie und da die Bemerkung: ach, da müsste ich mich genauer damit befassen, oder: ach, das kenne ich noch nicht, oder ich bemerkte eine gewisse Ungeduld, mit der vermuteten Frage: was wird denn hier gewollt, was soll mir das sagen?
Wird dies nicht auf Anhieb erkannt, muss schnell das Nächste kommen...Da braucht es gutes Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und auch viel Geistesgegenwart, die richtigen Worte zu finden, um dennoch Gespräche oder Austausch zustande zu bringen: eine gute Schule.
Mit Blicken nach links und nach rechts, wo diesbezüblich erfahrene Frauen am Werk waren, machte ich die Entdeckung, dass ich noch einiges dazulernen kann.

Mittwoch, 10. November 2010

Bemerkungen

...zu diesem Blog und überhaupt :-)
Es kommt natürlich nicht von ungefähr, dass hier etwas Neues entsteht, obwohl weiter unten zu lesen ist, dass ich gewissermassen hineingerutscht bin. Meine beiden Bilderblogs, Spiegelbilder und Farbnuancen waren relativ aufwändig und auch etwas Themen-beschränkt, was vielleicht erklärt,warum die Resonanz nicht eben überwältigend ausfiel. Dennoch habe ich es mir mit Texten und Bildern nicht ganz leicht gemacht und würde es schade finden, wenn diese nun sang- und klanglos aus den Augen und den Sinnen verschwinden würden.
Der Fakt, dass die Inhalte nicht an Tages-Aktualitäten gebunden waren, macht es mir leicht, auch künftig ab und zu mal per link-Hinweis darauf zurückzugreifen, damit sie noch ein wenig Nachhaltigkeit versprühen können :-)

Mit anderen Worten bin ich - wie auch im 'richtigen' Leben - sowohl vorwärtsgewandt als auch manchmal  leicht nostalgisch und hab' es gerne rund - was ich hier mit meinem jeweiligen Schlusspunkt ( kleine Mohnknospe) dokumentiere. Und ausserdem hab' ich es auch gerne 'weit',
womit ich sagen möchte, dass die Themen einfach kommen dürfen, wie sie wollen, und vielleicht nicht immer ganz dem Untertitel meines Blogs entsprechen werden, aber umso mehr der Hauptüberschrift, welche sich als Herzens- Lebenshaltung im Lauf der langen Jahre herausgeschält hat.
- Doch davon später mehr...schliesslich soll ja noch etwas zum weiterschreiben übrig bleiben. :-)