Donnerstag, 10. Januar 2013

Tierische Privilegien


Dies ist einer,
 der sich mit uns freuen wird, wenn wieder angenehmere Witterung herrscht und die Tage in Sachen Licht etwas grosszügiger daherkommen. Anders als unser derzeit etwas bedauernswerter Pfauenprinz können wenigstens die menschlichen Hausbewohner ihre Zeit mit allerlei sonstiger Anregung verbringen....
Glücklicherweise gibt es aber auch immer mal wieder angenehmere Temperaturen, wo der Jungmann seinen Posten vor unserem Fenster beziehen kann. Und da steht er dann, schaut bei uns rein und lässt sich aber auch gar nichts entgehen, um bloss nicht die kleine Brotmalzeit zu verpassen, welche meistens dabei 'rausschaut'. - Die teilt er dann friedlich mit seiner Partnerin, welche genau wie er diese exklusiven winterlichen Spaziergänge am Haus zu schätzen weiss.



Das 'restliche' Geflügel, welches sich im Vergleich zu diesen Eminenzen halt zum Fussvollk zählen muss, begnügt sich damit ein paar übrig gebliebene Brenneseltriebe und ein Gräschen hier und Blättchen da abzupicken und dann zieht es sie schon bald wieder in den Stall zurück, wo winters die meiste Zeit auch ohne Eier legen vergeht...was sich an entsprechenden Mistmengen abmessen lässt.
Und unsere Vierbeiner, wollen täglich auf die grosse Wiese, brauchen ihre Fellpflege, mit Ausnahme von den Schafen, welche ihr Haarkleid als Wärmespender zu schätzen wissen...Dennoch sind auch sie nicht ganz anspruchslos, brauchen täglich Heu und Wasser und demnächst steht auch wieder mal Pedicure an.
Soweit für heute, zur Abwechslung mal wieder unsere tierische Seite :-)

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Samstag, 1. Dezember 2012

Geborgenheit

Ist es nicht das Bedürfnis nach Geborgenheit, was all dem Tun und Vorbereiten, der Vorfreude und dem Zauber des Geheimnisvollen zugrunde liegt, das alljährlich in der Adventszeit sich still und leise beinah ausnahmslos alle Herzen erobert - spätestens dann, wenn die ersten Kerzenflammen zu leuchten beginnen?



Geborgenheit hat in meinem Verständnis sehr  viel mit Nestwärme zu tun, aber auch damit, seinen Neigungen nachgehen zu können und zu dürfen. Bei dem Gedanken treten mir Bilder von Kindern vor Augen, welche ganz in ihr Spiel versunken sind, oder zusammen mit einem liebevoll zugewandten Menschen ein Bilderbuch betrachten, oder an den Lippen eines erzählenden Menschen hängen...Die Vorstellung suggeriert aber auch Plätze in der Natur, Mulden, Höhlen, hügelige Gegenden oder ein leise plätscherndes Gewässer und vielleicht gar ein wattiger Nebel, welcher einen Hauch von Sonnenlicht durchscheinen lässt?
Auch warme und durchseelte Stimmen können das Gefühl erzeugen, wie in weiche Watte eingepackt zu werden.
Ein sich zuhausefühlen im eigenen Körper, ein wärmendes Bad und ein mundender Rotwein: all das sind Möglichkeiten mit denen wir uns selber das Geschenk dieses Wonne-Gefühls spendieren können, was uns erst befähigt, dieses Geschenk auch weiterzuvermitteln. 
Zwei wichtige Komponenten dürfen dabei nicht fehlen: Bereitschaft und Musse!
Wer partout nichts am Hut hat mit Wohlgefühlen, wem hasten und streben zum Lebensinhalt geraten sind, der wird 'im Leben nie' dahinter kommen, was es mit Adventszeit wirklich auf sich hat ;-)

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Donnerstag, 8. November 2012

abgeräumt

In meinem letzten Post hatte ich den Versuch gemacht, nun einfach oberhalb vom Bild mit schreiben fortzufahren - und es sieht ganz danach auch, als wäre dies (zumindest teilweise) die Lösung des Problems!? Probieren geht über studieren - und schon hüpfe ich mitten hinein in das ursprünglich geplante Thema:
Abgeräumt hat Mutter Natur bei uns in diesem Herbst schneller als du gucken kannst. Der Temperatursturz vor kurzer Zeit hat die ansonsten immer zögerliche Pflanzen-Einwinterungsaktion in Null koma Nix vorangetrieben, was bedeutet, dass unser Garten sich jetzt ziemlich entblösst präsentiert.

Weil ich Analogien und Assoziationen liebe, sehe ich darin eine Metapher dafür, wie auch der Mensch in fortgeschrittenem Alter vieles von sich abfallen lässt, bis (im Idealfall) am Ende sein eigentlicher Wert, seine Ursubstanz klar zutage tritt. Zu wünschen wäre allerdings, dass das Leben ihm nicht gar zu übel mitgespielt hat und ihn dadurch verunstaltet- und damit seine eigentliche Substanz beschädigt hat...

tabula rasa - sollte mein eingefügtes Bild heissen, will aber nicht...das Bild, meine ich.Was ist bloss los mit all dieser Blog-Software?? Komme gerade von meinem Spiegelbilderblog, wo ein ähnliches Problem grassiert. - Zuerst dachte ich, dass bei mir wiedermal zuviele Fensterlein geöffnet sind und hab schön brav alles zugemacht. Pustekuchen, hilft auch nicht.
Derzeit scheint mir das Glück in Sachen PC-Welt ohnehin nicht gerade hold zu sein.
Ein Zeichen, wiedermal etwas Abstand zu nehmen? Sei's drum...kann mich problemlos anderweitig beschäftigen ;-) Bloss schade für welche, die gerne gelegentlich bei mir vorbeischauen, aber vielleicht gilt ja auch hier die kleine Trost-Weisheit: kommt Zeit, kommt Rat?!

Wie man sehen kann hat es nu - einen Tag später! - doch noch geklappt :-)
Was ich aber noch dazu schreiben wollte, folgt nun eben auch etwas später... 

Und der Abstand vom oberen Rand ist leider noch immer nicht hinzukriegen :-(

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