Samstag, 23. Februar 2013

Tacheles




Tacheles reden im Blog...geht das überhaupt, 
darf, soll man das, ist das erwünscht, gewollt?
Vorsicht sei geboten im Netz, wird von allen Seiten geraten, 
Farbe bekennen sei nicht ungefährlich, 
da werden die Sätze unter die Lupe genommen 
und durch den Papierwolf gedreht...
oder vielmehr an den Pranger gestellt.
Drückt man/frau sich dann vorsichtig aus, wird es Dir übelgenommen, 
oder Du wirst komplett falsch verstanden, oder noch schlimmer, 
Du drückst Dich aus lauter Vorsicht auch noch falsch aus...
und die Botschaft, welche Du eigentlich rüberbringen wolltest,
hat gar keine Chance, jemals anzukommen.
Wozu sich den Mund fusslig reden oder die Finger wundschreiben, 
wenn Du dabei das Ziel verfehlst?

Ich finde, JETZT ist eine gute Zeit, mit dem Farbe bekennen 
so richtig ernst zu machen!

P.S. Interessanterweise finde ich heute, am nächsten Tag > diesen Artikel

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Donnerstag, 10. Januar 2013

Tierische Privilegien


Dies ist einer,
 der sich mit uns freuen wird, wenn wieder angenehmere Witterung herrscht und die Tage in Sachen Licht etwas grosszügiger daherkommen. Anders als unser derzeit etwas bedauernswerter Pfauenprinz können wenigstens die menschlichen Hausbewohner ihre Zeit mit allerlei sonstiger Anregung verbringen....
Glücklicherweise gibt es aber auch immer mal wieder angenehmere Temperaturen, wo der Jungmann seinen Posten vor unserem Fenster beziehen kann. Und da steht er dann, schaut bei uns rein und lässt sich aber auch gar nichts entgehen, um bloss nicht die kleine Brotmalzeit zu verpassen, welche meistens dabei 'rausschaut'. - Die teilt er dann friedlich mit seiner Partnerin, welche genau wie er diese exklusiven winterlichen Spaziergänge am Haus zu schätzen weiss.



Das 'restliche' Geflügel, welches sich im Vergleich zu diesen Eminenzen halt zum Fussvollk zählen muss, begnügt sich damit ein paar übrig gebliebene Brenneseltriebe und ein Gräschen hier und Blättchen da abzupicken und dann zieht es sie schon bald wieder in den Stall zurück, wo winters die meiste Zeit auch ohne Eier legen vergeht...was sich an entsprechenden Mistmengen abmessen lässt.
Und unsere Vierbeiner, wollen täglich auf die grosse Wiese, brauchen ihre Fellpflege, mit Ausnahme von den Schafen, welche ihr Haarkleid als Wärmespender zu schätzen wissen...Dennoch sind auch sie nicht ganz anspruchslos, brauchen täglich Heu und Wasser und demnächst steht auch wieder mal Pedicure an.
Soweit für heute, zur Abwechslung mal wieder unsere tierische Seite :-)

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Samstag, 1. Dezember 2012

Geborgenheit

Ist es nicht das Bedürfnis nach Geborgenheit, was all dem Tun und Vorbereiten, der Vorfreude und dem Zauber des Geheimnisvollen zugrunde liegt, das alljährlich in der Adventszeit sich still und leise beinah ausnahmslos alle Herzen erobert - spätestens dann, wenn die ersten Kerzenflammen zu leuchten beginnen?



Geborgenheit hat in meinem Verständnis sehr  viel mit Nestwärme zu tun, aber auch damit, seinen Neigungen nachgehen zu können und zu dürfen. Bei dem Gedanken treten mir Bilder von Kindern vor Augen, welche ganz in ihr Spiel versunken sind, oder zusammen mit einem liebevoll zugewandten Menschen ein Bilderbuch betrachten, oder an den Lippen eines erzählenden Menschen hängen...Die Vorstellung suggeriert aber auch Plätze in der Natur, Mulden, Höhlen, hügelige Gegenden oder ein leise plätscherndes Gewässer und vielleicht gar ein wattiger Nebel, welcher einen Hauch von Sonnenlicht durchscheinen lässt?
Auch warme und durchseelte Stimmen können das Gefühl erzeugen, wie in weiche Watte eingepackt zu werden.
Ein sich zuhausefühlen im eigenen Körper, ein wärmendes Bad und ein mundender Rotwein: all das sind Möglichkeiten mit denen wir uns selber das Geschenk dieses Wonne-Gefühls spendieren können, was uns erst befähigt, dieses Geschenk auch weiterzuvermitteln. 
Zwei wichtige Komponenten dürfen dabei nicht fehlen: Bereitschaft und Musse!
Wer partout nichts am Hut hat mit Wohlgefühlen, wem hasten und streben zum Lebensinhalt geraten sind, der wird 'im Leben nie' dahinter kommen, was es mit Adventszeit wirklich auf sich hat ;-)

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