Samstag, 23. Februar 2013

Tacheles




Tacheles reden im Blog...geht das überhaupt, 
darf, soll man das, ist das erwünscht, gewollt?
Vorsicht sei geboten im Netz, wird von allen Seiten geraten, 
Farbe bekennen sei nicht ungefährlich, 
da werden die Sätze unter die Lupe genommen 
und durch den Papierwolf gedreht...
oder vielmehr an den Pranger gestellt.
Drückt man/frau sich dann vorsichtig aus, wird es Dir übelgenommen, 
oder Du wirst komplett falsch verstanden, oder noch schlimmer, 
Du drückst Dich aus lauter Vorsicht auch noch falsch aus...
und die Botschaft, welche Du eigentlich rüberbringen wolltest,
hat gar keine Chance, jemals anzukommen.
Wozu sich den Mund fusslig reden oder die Finger wundschreiben, 
wenn Du dabei das Ziel verfehlst?

Ich finde, JETZT ist eine gute Zeit, mit dem Farbe bekennen 
so richtig ernst zu machen!

P.S. Interessanterweise finde ich heute, am nächsten Tag > diesen Artikel

* * *

Kommentare:

  1. "Wozu sich den Mund fusslig reden oder die Finger wundschreiben, wenn Du dabei das Ziel verfehlst?"

    Wir können kein ZIEL unserer Texte vorgeben, sondern nur ausdrücken, was wir denken und fühlen. Was daraus wird, liegt außerhalb unserer Macht.

    Was erwünscht oder gewollt ist, sollte nicht Leitlinie unseres Schreibens sein. Wir tragen unseren Teil bei zum großen Ganzen - mehr ist nicht möglich. Aus der Bewegung eines Schmetterlingsflügels kann ein Orkan entstehen (siehe #aufschrei), meist passiert das aber nicht. Oft aber berührt man doch ein paar verwandte Seelen -und das ist nicht Nichts!

    Zur Info über die "Lage der Welt" schaue ich neben GoogleNews (=Mainstream) z.B. Net News Express: nicht alles Quellen dort sind "seriös", aber man bekommt wenigstens vieles, was grade so läuft. Auch in anderen Teilen der Welt und abseits der Sortierung unserer "Leitmedien". Gut, dass es das Netz gibt!

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    1. Da haben wir's: Kurz und knapp am 'Ziel' vorbeigeschossen!
      Das Ziel, das ICH meine ist nämlich das Ziel, das ich mir selber setze, welches da lautet: Was ich zum Ausdruck bringen möchte, muss so formuliert sein, dass der Inhalt für die Menschen (welche sich gerne auf mich einlassen mögen!) so authentisch und klar rüber kommt, wie beabsichtigt...Wenn ich mir ein solches Ziel nicht stecken können soll, dann brauche ich gar nicht erst anfangen irgend etwas ausdrücken zu wollen!
      Weiters,
      zu sogenannt seriösen und 'un-seriösen' Quellen habe ich mich bereits an anderer Stelle geäussert. Zwischenzeitlich hat sich so manche 'seriöse' Quelle als rechtunbefriedigend herausgestellt...Meine Art Informationen zu sammeln und gelegentlich auch auf 'ungewöhnliche Sichtweisen' per link aufmerksam zu machen, ist bewusst ziemlich breit gefächert und angstfrei ;-)

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  2. Wenn Du nicht das schreiben darfst, was Du wirklich denkst,was denn dann? Ich mag Menschen, die nicht unbedingt jedem gefallen wollen, sondern eine eigene, ihre eigene Meinung vertreten. Diese smoothie blogs wo alles heile Welt ist, nicht mein Geschmack.

    Liebe Grüsse

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