Montag, 24. September 2012

reifen lassen

-warum der Zwischenraum vom Bild zum Titel  sich hier  nicht verkleinern lässt, entzieht sich leider meiner Kenntnis...

Zufall....oder Lektion??? 
Beim Versuch, wie üblich eines meiner Bilder einzufügen, das mich während des schreibens inspirieren sollte :-) wurde meine Geduld auf die Probe gestellt, es wollte und wollte einfach nicht erscheinen!

Heute, bei unserer schrittweise voranschreitenden Apfelernte - diesmal waren die prächtigen roten mit ihrem unwiderstehlichen Duft an der Reihe - ging mir durch den Kopf, wie jämmerlich es doch ist, unreife Früchte pflücken zu wollen. Die reifen fallen einem - buchstäblich - zu und die unreifen wollen sich partout nicht von ihrem festen Halt trennen.
Wie so vieles im Leben, brauchen auch die Früchte ihre Zeit und die richtigen Umstände, damit sie ihre volle Pracht entfalten können. Wie oft kommt es vor, dass Ungeduld alles vermasselt und dadurch ein Genuss verloren geht, der uns mit ein wenig 'warten können' einfach in den Schoss gefallen wäre?
Und wenn ich mich so umschau in dieser derzeit  so ver-rückten Welt, so will mir scheinen, dass auch die Menschheit noch ein Weilchen brauchen wird, bis sie den idealen Reifegrad erreicht...

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Samstag, 25. August 2012

Wo die Liebe hinfällt...


 ...da bleibt so manches hinterlassen...

Seine gesamte Pracht hat er innerhalb der letzten Wochen verloren, unser stolzer Pfauenmann, und ich war beinah täglich am einsammeln....werde nicht müde, das schillernde Farbenspiel zu geniessen, und die schönen Federn an verschiedenen Orten auch weiterhin erstrahlen zu lassen.  Auch andere Augen kann ich damit zum strahlen bringen, wenn ich sie weiterreiche, was ich auch gerne tue, weil nur von diesem einen Vogel eine beträchtliche Menge an verschiedenen Feder-Exemplaren anfällt.

Was für eine erstaunliche Einrichtung der Natur, dass Vögel ihre Schmuck- und Schutzattribute abwerfen und immer wieder neu erzeugen können: bei dieser Fülle kommt das einer Verschwendung gleich, macht aber zusätzlich Sinn in unserem Fall, weil das Winterquartier etwas enger bemessen ist als der Sommerauslauf.

Was mich beim Anblick dieser 'Hinterlassenschaft' besonders nachdenklich stimmt, ist der Gedanke an menschliche Abwurfprodukte, welche nicht nur tagein tagaus nicht zu übersehen sind, ganz zu schweigen von dem was jeder einzelne Mensch nach seinem Tod hinterlässt. Dieses Thema tritt spätestens dann an uns Erdgeborene heran, wenn ein Todesfall in der Familie uns jäh aus dem Alltag reisst. Die Trauer darf und soll ihren Platz bekommen, aber trotzdem ist das grosse Aufräumen unvermeidlich und die Verbindung zum eigenen Ordnungs-Status schnell hergestellt. 
Wie schön wäre doch die Vorstellung, dass nach meinem Ableben niemand meinetwegen die Hände überm Kopf zusammenschlagen muss, weil es beinah ein Ding der Unmöglichkeit wäre, allem beizukommen, was getan werden muss. - Ein paar schöne Kleider und andere erfreuliche Dinge, welche gerne in Empfang genommen werden, und das war's, oder vielmehr, das wäre ideal.
Ob ich es (noch) schaffe, dieses Ziel in meinem jetzigen Leben zu erreichen?

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Donnerstag, 19. Juli 2012

hier und heute :-)




Nach getaner Gartenarbeit ein lauschiges Plätzchen aufgesucht und mal wieder ein Stündchen so richtig und bewusst entspannt...hach, tut das guuuut :-)
und auch meinen kleinen Piepmätzchen geht's blendend! Sie wuseln hin und her und flattern schon wie die Wilden, als wären die kleinen Flügel bereits fertig, derweil sind es ja noch immer eher stumpen-mässige Gebilde...Eine Enkelin meinte bei dem Anblick: Jöö, die haben ja ganz kleine Händchen!
Also, spätestens beim Blick auf das nächste Foto wird jede(r) verstehen, warum ich die Wyandotten im vorigen Post "Herzhühner" genannt habe:
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und wer noch immer nicht überzeugt ist, bitteschön:


Sodele, das reicht nun aber mal vorerst in Sachen Hühnerkunde, lach!
Ist einfach so, dass die sich in letzter Zeit bei mir deutlich in den Vordergrund gedrängt haben, aber das gibt sich wieder, versprochen!
Hier und jetzt war ja der Post-Titel und damit wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen, dass in mir die Erkenntnis gereift ist, in dieser ver-rückten Welt mit den wilden Turbulenzen nur noch die Oberhand behalten zu können, wenn ein Schritt vor den anderen gesetzt wird und die Gegenwart den Vorrang vor einer ungewissen Zukunft gewinnt. Indem ich bewusst versuche, was gerade ansteht mit voller Aufmerksamkeit zu beschenken und die schönen Aspekte im Hier und Jetzt zu geniessen, bin ich für alle Unwägbarkeiten viel besser gewappnet, als wenn ich mich in all den verheerenden Infos verliere, welche täglich auf uns alle einstürmen.
So viel für HEUTE ;-)

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