Sonntag, 16. November 2014

Gold-Gedanken


Noch sorgt Mutter Natur für bezaubernden Baumschmuck...und dennoch bin ich heute in unserem Estrich rumgekrabbelt, um mal wieder Bestandesaufnahme zu machen, was winterlich / weihnachtliche Dekorationen angeht. Musste dabei feststellen, dass meine Sommers vorgenommene Radikalkur unterm Dach eigentlich noch radikaler hätte ausfallen sollen...'Die Jahre' scheinen von alleine Dinge anzuhäufen, welche schon aus Platzgründen irgendwann den Weg alles Irdischen werden gehen müssen...
Dennoch fällt es mir nicht eben leicht, den geliebten kleinen Krimskrams aussortieren zu müssen, weil einiges mit Emotionen und Erinnerungen behaftet ist. "Zum Golde drängt, am Golde hängt doch Alles" hat schon Goethe erkannt, lach: vielleicht trifft dies ja auch auf die Glitzereien der Winterzeit zu?
Eine ganz andere Geschichte, aber mindestens ebenso emotional, in Sachen Gold, hält derzeit die ganze Schweiz in Atem: Eine Volks-Initiative unserer bodenständigsten Partei, welche die Nationalbank an die Kandarre nehmen möchte. Dieses Ansinnen erregt aber auch vehementen Widerspruch in Wirtschaftskreisen und ebenso in anderen Parteien. - Bin diesmal echt gespannt, wie die Schweizer Abstimmung ausfallen wird!
Es kommen noch zwei weitere brisante Themen im selben Paket: Einwanderungsbeschränkung und Abschaffung der Pauschalbesteuerung - das wird eine echte Bescherung geben...Wären die Schweizer nicht für ihre bedächtig/besonnene Art bekannt, würde ich geradezu grosse Tumulte erwarten.
Gespannt darf man auch sein auf die Stimmbeteiligung und darauf, wie die Meinungen der einzelnen Kantone sich voneinander unterscheiden werden. 

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Dienstag, 8. Juli 2014

wenn die Worte fehlen...


Schönwetter-Erinnerungs-Frühlingsbild für Schlechtwetterbetroffene ;-)

Dennoch soll nicht das Wetter mein Thema sein, sondern Betroffenheit, um es eher milde auszudrücken...Manchmal kommt es vor, dass morgens oder auch später, gleich beim ersten Netbesuch, die Meldungen eine volle Ladung in den Solarplexus abfeuern. Steuern lässt sich sowas nicht immer, wer weiss schon zuvor, was ein Artikel oder youtubefilm bereithält?
Letzteres hatte ich mir als erstes angeschaut, weil mich das 'Gender'-Thema allgemein interessiert.
Dagmar Neubronner spricht  mit Jo Conrad über derzeitige Auswüchse und was dabei zur Sprache kommt, finde ich dermassen jenseits aller Vernunft, dass mir die Worte fehlen und ich es einfach bei der link-Empfehlung belassen möchte.

Was die zweite Meldung betrifft: auch diese wäre dazu angetan, sprachlos zu werden...sie ist aber so alarmierend, dass vielmehr lauthals dagegen protestiert werden sollte. Kontrolle und Überwachung in einer noch nie dagewesenen Form und mit einer technischen Raffinesse, welche nur als furcht- einflössend bezeichnet werden kann. Es geht hierbei um so genannte 'Insektendrohnen' welche in naher Zukunft auf das ahnungslose Volk losgelassen werden sollen - natürlich nur zu deren Sicherheit, versteht sich...und erinnert mich an die wiederholte Frage auf facebook nach der eigenen Handynr. welche zur 'besseren Sicherheit' doch angegeben werden sollte. - Wer glaubt denn da, dass der Rest der Welt aus lauter dummen Schafen besteht? - Abgesehen davon, dass Schafe überhaupt nicht 'dumm' sind, sondern eben als Herde 'konzipiert' und aus Instikt heraus reagieren, ist das Zeitalter der Dummheit im Schwinden begriffen. Überall auf der Welt ist eine Unruhe spürbar, welche genügend Potential in sich birgt, dass die Zeiten, wo Menschen am Gängelband geführt werden konnten, bald endgültig der Vergangenheit angehören - und das lässt hoffen!
Dem Himmel sei Dank dafür.

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Montag, 9. Juni 2014

Ausblick :-)


Was hier so friedlich aussieht birgt ein gewisses Gefahrenpotiential...und mich packt jedesmal die Unruhe, wenn unser Pfauen-Prinz sich das Vergnügen aussucht, den vorüberfahrenden 'Ungeheuern' zuzuschauen, welche die Nebenstrasse vor dem Eingangstor benützen.
Wenn er sich dazu verlocken liesse, ihnen nachzustellen, oder gar sich mit seinem aufgespreizten Federfächer entgegenzustellen, könnte das ein böses Ende finden.
Somit sind wir gut beraten, stets ein paar Leckerchen in Form von Brot oder auch gerne Kuchen :-) bereitzuhalten und uns zumindest zu bemühen, den waghalsigen Kerl von seinem Vorhaben abzuhalten, damit er sich ein paar weniger gefährlichen Unternehmungen widmen kann, wie etwa Beeren stibietzen oder den Fuchsien die ersten Blüten abzupicken...
Auch der frische, junge Salat im Gemüsegarten findet durchaus Anklang, was unsere Begeisterung für den spassigen Vogel manchmal etwas in Grenzen hält ;-)
Heute konnte in einer spannenden Doku des Schweizer Fernsehens verfolgt werden, was für eine wichtige Rolle die Prägung besonders in der Vogelwelt spielt. Die Kleinen Wesen beziehen sich bis über die Selbständigkeit hinaus auf ihren Betreuer, um sich danach allmählich zu lösen. Dieser Lösungsvorgang kann in Verbindung mit Rivalenkämpfen recht dramatisch enden, wie in dem Film ebenfalls zu sehen ist. Das Fazit, welches sich für mich daraus ergibt, ist die Notwendigkeit, bei aller Tierliebe, das Tier in seinem ganz spezifischen, eben tierischen Verhalten zu respektieren und dabei mit menschlichen Interpretationen sehr zurückhaltend zu sein. Das Wunder der tierischen Natur wird dadurch nicht geschmälert, ganz im Gegenteil: Das Staunen über die Andersartigkeit unserer Mitgeschöpfe ist ein guter Ausgangspunkt für glückliche Beziehungen zu Tieren.

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