Dienstag, 8. Juli 2014

wenn die Worte fehlen...


Schönwetter-Erinnerungs-Frühlingsbild für Schlechtwetterbetroffene ;-)

Dennoch soll nicht das Wetter mein Thema sein, sondern Betroffenheit, um es eher milde auszudrücken...Manchmal kommt es vor, dass morgens oder auch später, gleich beim ersten Netbesuch, die Meldungen eine volle Ladung in den Solarplexus abfeuern. Steuern lässt sich sowas nicht immer, wer weiss schon zuvor, was ein Artikel oder youtubefilm bereithält?
Letzteres hatte ich mir als erstes angeschaut, weil mich das 'Gender'-Thema allgemein interessiert.
Dagmar Neubronner spricht  mit Jo Conrad über derzeitige Auswüchse und was dabei zur Sprache kommt, finde ich dermassen jenseits aller Vernunft, dass mir die Worte fehlen und ich es einfach bei der link-Empfehlung belassen möchte.

Was die zweite Meldung betrifft: auch diese wäre dazu angetan, sprachlos zu werden...sie ist aber so alarmierend, dass vielmehr lauthals dagegen protestiert werden sollte. Kontrolle und Überwachung in einer noch nie dagewesenen Form und mit einer technischen Raffinesse, welche nur als furcht- einflössend bezeichnet werden kann. Es geht hierbei um so genannte 'Insektendrohnen' welche in naher Zukunft auf das ahnungslose Volk losgelassen werden sollen - natürlich nur zu deren Sicherheit, versteht sich...und erinnert mich an die wiederholte Frage auf facebook nach der eigenen Handynr. welche zur 'besseren Sicherheit' doch angegeben werden sollte. - Wer glaubt denn da, dass der Rest der Welt aus lauter dummen Schafen besteht? - Abgesehen davon, dass Schafe überhaupt nicht 'dumm' sind, sondern eben als Herde 'konzipiert' und aus Instikt heraus reagieren, ist das Zeitalter der Dummheit im Schwinden begriffen. Überall auf der Welt ist eine Unruhe spürbar, welche genügend Potential in sich birgt, dass die Zeiten, wo Menschen am Gängelband geführt werden konnten, bald endgültig der Vergangenheit angehören - und das lässt hoffen!
Dem Himmel sei Dank dafür.

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Montag, 9. Juni 2014

Ausblick :-)


Was hier so friedlich aussieht birgt ein gewisses Gefahrenpotiential...und mich packt jedesmal die Unruhe, wenn unser Pfauen-Prinz sich das Vergnügen aussucht, den vorüberfahrenden 'Ungeheuern' zuzuschauen, welche die Nebenstrasse vor dem Eingangstor benützen.
Wenn er sich dazu verlocken liesse, ihnen nachzustellen, oder gar sich mit seinem aufgespreizten Federfächer entgegenzustellen, könnte das ein böses Ende finden.
Somit sind wir gut beraten, stets ein paar Leckerchen in Form von Brot oder auch gerne Kuchen :-) bereitzuhalten und uns zumindest zu bemühen, den waghalsigen Kerl von seinem Vorhaben abzuhalten, damit er sich ein paar weniger gefährlichen Unternehmungen widmen kann, wie etwa Beeren stibietzen oder den Fuchsien die ersten Blüten abzupicken...
Auch der frische, junge Salat im Gemüsegarten findet durchaus Anklang, was unsere Begeisterung für den spassigen Vogel manchmal etwas in Grenzen hält ;-)
Heute konnte in einer spannenden Doku des Schweizer Fernsehens verfolgt werden, was für eine wichtige Rolle die Prägung besonders in der Vogelwelt spielt. Die Kleinen Wesen beziehen sich bis über die Selbständigkeit hinaus auf ihren Betreuer, um sich danach allmählich zu lösen. Dieser Lösungsvorgang kann in Verbindung mit Rivalenkämpfen recht dramatisch enden, wie in dem Film ebenfalls zu sehen ist. Das Fazit, welches sich für mich daraus ergibt, ist die Notwendigkeit, bei aller Tierliebe, das Tier in seinem ganz spezifischen, eben tierischen Verhalten zu respektieren und dabei mit menschlichen Interpretationen sehr zurückhaltend zu sein. Das Wunder der tierischen Natur wird dadurch nicht geschmälert, ganz im Gegenteil: Das Staunen über die Andersartigkeit unserer Mitgeschöpfe ist ein guter Ausgangspunkt für glückliche Beziehungen zu Tieren.

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Samstag, 17. Mai 2014

Ist oder war ein Unikat...


broken...tjaa, da war ich doch wirklich ziemlich untröstlich, als einem Handwerker diese Unachtsamkeit passiert ist und musste meinem Aerger zumindest ein wenig Luft machen, indem ich sagte: Das ist aber wirklich schade, das kann ich nicht ersetzen!
Die Tatsache, dass nicht alles einfach wieder herstellbar ist, kann uns mitunter schmerzhaft treffen, ja, sogar persönlich betroffen machen. Die verlorene Unversehrtheit dieser kleinen, selbstgetöpferten Schale hat mich direkt mit dem Verlust-Thema konfrontiert. Natürlich ist der objektive Verlust kaum erwähnenswert, der subjektive aber umso mehr, wobei die Art des Schadens ja sogar eher milde ausgefallen ist...bei der ersten Meldung sah ich eine viel grössere Anzahl Scherben vor meinem inneren Auge und ausserdem ist der Schaden ja auch schon weitgehend behoben: das zusammenleimen ging ganz gut. (Bloss eine kleine Ecke war nicht mehr aufzufinden.)
Folglich geht es hier nicht um das Gejammere, das kleine Werk betreffend, welches nun sogar mit einer 'interessanten' Geschichte ausgestattet ist ;-) 
nein, es geht um das Erlebnis an sich!
Unwiederbringliche Schäden scheinen erst schmerzlich bewusst zu werden, wenn sie bereits geschehen sind...und das ist eine Tatsache, welche dringende Beachtung braucht, in Lebenszusammenhängen genauso wie im Bezug auf unsere Umwelt. Nicht immer (oder meistens gar nicht!) hilft ein nachträgliches zusammenkitten der zerbrochenen Teile...
Die entsprechende Schlussfolgerung wäre dann wohl, gewisse Vorkehrungen zu treffen, damit das Schlimmste gar nicht erst einzutreffen braucht.
Wie heisst es so schön?
Durch Schaden wird man klug. - Stimmt! :-) 

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