Samstag, 3. August 2013

Feuerwerk


Manche mögen's heiss 
- und die sind wahrlich gut dran in diesen Wochen :-)
Und manche mögen Feuerwerk und Knallerei an Nationalfeiertagen und andere dann doch sehr viel weniger, Tiere zum Beispiel....
In unserem Schwizerländli wurde landauf und landab so richtig schön und genüsslich gefeiert und den Schweizer oder die Schweizerin möchte ich sehn, welche sich nicht über das Prachtswetter am diesjährigen 1. August gefreut hätte!
Auch für heisse Köpfe sollte gesorgt gewesen sein, gibt es doch derzeit genügend Dynamit-geladenen Gesprächsstoff, wie das Grundeinkommen zum Beispiel, wo sich, wie bei uns eben üblich, gewaltig die Geister scheiden.  - Zugegeben: einfach ist die Frage nicht, ob und wie ein solches funktionieren könnte, falls das nötige Gesetz dafür angenommen würde...
Nachdenkstoff dazu gibt's beispielsweise  >hier< und - wie auch immer das Schweizer Volk darüber abstimmen wird : gespannt sein dürften viele Menschen, für welche ein Ja eine wesentliche Entlastung bedeuten würde.
Falls mich jemand nach meiner Meinung dazu fragen sollte, würde ich jedenfals nicht zögern, meine Begeisterung darüber zum Ausdruck zu bringen, dass immerhin das Thema in unserem kleinen Land mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Abstimmung kommen wird (und meine zu erwartende Enttäuschung darüber, dass vermutlich das Thema mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit als 'noch verfrüht' abgelehnt werden wird, werde ich auch nicht verschweigen)
Hauptsache, die Glut wird erst mal kräftig geschürt ;-)

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Montag, 20. Mai 2013

Visionen halten

 

Was für ein beneidenswerter Zustand, am Beginn des Erwachsenenlebens zu stehen, und seine ganze Vorstellungskraft dafür einsetzen zu können, die Vision des eigenen Lebens zu gestalten

Unsere jungen Enkel tun sich mit Visionen nicht mehr ganz so leicht, wie ich es von mir selber in Erinnerung habe.  

-  Dieses Gefühl von " die ganze Welt steht mir offen,"

(plastisch zum Ausdruck gebracht im nostalgischen 

Song von Hildegard Knef )

"Für mich soll's rote Rosen regnen!"

 ich brauche nur loszumarschieren und meine Einsatz-Bereitschaft kundzutun, und schon hab' ich meinen Job in der Tasche, dieses Gefühl entspricht heute leider nicht mehr so ganz der Lebensrealität...

Und dennoch bleibt es nach wie vor bedeutsam, mit Zuversicht das gewünschte Ziel vor Augen und im Herzen zu halten, damit ein solches näher rücken kann. 

Die Welt mag derzeit ausschauen, wie sie will: verbessert oder verändert werden kann sie nur, wenn möglichst viele Menschen auch tatsächlich wissen, wohin die Reise gehen soll und wie die nächsten Schritte gesetzt werden müssen. - An Bedenkzeit ist offensichtlich nicht mehr viel vorhanden, will man den mahnenden Stimmen Glauben schenken, welche kaum mehr zu überhören sind. 

 

Genfood, Klimaprobleme, Manipulationen aller Art, Atom- und anderer Müll sind nur einige der drängendsten Krisenherde, welche schon Grund genug zum Verzweifeln bieten, und da hilft auch kein Kopf in den Sand stecken mehr! - "Ich will das alles nicht!" zu rufen und in sich zu gehen, womit diesen ganzen Misständen das Wasser abgegraben werden könnte, ist nur ein erster Schritt, weitere müssen folgen und vor allem eins: sie müssen gemeinsam angegangen werden!

Visionen von Vielen haben grössere Chancen - Gleichgesinnte ausfindig zu machen oder zumindest in irgendeiner Form zu unterstützen, könnte schon der nächste Schritt sein. 

 

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Freitag, 12. April 2013

das Kreuz mit dem Kreuz


Auch wenn's keine(r) mehr sehen mag, dieses letzte Winterbild 
vom Vormonat muss noch sein, damit mein Thema 
ein 'bildmässiges' Rückgrat erhält...

Im österlichen Zusammenhang hatte ich in einem Forum 
die Bemerkung fallen lassen,  dass mich weder Jesus, 
noch sonst jemand gefragt hätte, ob ich damit einverstanden bin, 
dass er für uns Menschen auf die überlieferte Weise sein Leben 
opfert und bin damit nicht gerade auf Begeisterung gestossen. 
Dabei wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass mein Empfinden 
weder diese Opfertat noch irgendwelche  anders gearteten 
Selbstaufopferungen für besonders sinnvoll hält. 
Schon gar nichts kann ich davon abgewinnen, wenn solche Taten als beispielhaft 
hingestellt werden und wo möglich auch noch zur Nachahmung empfohlen.
Wenn ich dann noch daran denke, wie lange die Wirkung dieses Religionsstifters
anhält und insbesondere WAS sie durch all die Jahre hindurch noch nach sich 
gezogen hat, fühle ich mich in meiner Empfindung noch bestärkt.
Das allgegenwärtige Kreuz, welches insbesondere von Kindern als sehr 
beeindruckend, wenn nicht gar furchterregend aufgenommen wird, 
hat auch in meinem Herzen seine Spuren hinterlassen, 
indem ich mich mit leichtem Grausen daran erinnere, 
dass ich mich  über eine lange Phase der Pubertätszeit 
hinweg zutiefst persönlich schuldig und verantwortlich 
für dieses Leiden gefühlt habe. 
Ich war überzeugt, dass ich mit jeder auch noch so kleinen Sünde 
die Nägel tiefer in das arme Fleisch treiben würde. OGottogott...

Nun kam aus den Reaktionen zu meiner Bemerkung dann doch 
-wenn auch reichlich verspätet - die 'Erlösung' (...)
Meine Perspektive müsste ich ändern, und berücksichtigen, 
dass es SEIN  Leben gewesen sei und demnach 
seine eigene freie Entscheidung!
Zu dumm, dass mir dazu gleich die Bibelworte eingefallen sind : 
Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe...

Ein paar weitere Gedanken zum Thema Kreuz im Allgemeinen 
und im Besonderen, spare ich mir und Euch auf später, 
sonst wird dies hier wohl etwas zu lang...

Den Schlusspunkt soll nun aber  noch der Hinweis auf die Sonne 
bilden, welche, ganz im Sinne von 'erdgewicht-himmelslicht- 
das  (Fenster-) Kreuz überstrahlt, und für den nötigen Ausgleich sorgt, 
und somit auch die Verbindung zu meiner Befreiung von den damaligen
Schuldgefühlen herstellt. :-)

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