Montag, 9. Juni 2014

Ausblick :-)


Was hier so friedlich aussieht birgt ein gewisses Gefahrenpotiential...und mich packt jedesmal die Unruhe, wenn unser Pfauen-Prinz sich das Vergnügen aussucht, den vorüberfahrenden 'Ungeheuern' zuzuschauen, welche die Nebenstrasse vor dem Eingangstor benützen.
Wenn er sich dazu verlocken liesse, ihnen nachzustellen, oder gar sich mit seinem aufgespreizten Federfächer entgegenzustellen, könnte das ein böses Ende finden.
Somit sind wir gut beraten, stets ein paar Leckerchen in Form von Brot oder auch gerne Kuchen :-) bereitzuhalten und uns zumindest zu bemühen, den waghalsigen Kerl von seinem Vorhaben abzuhalten, damit er sich ein paar weniger gefährlichen Unternehmungen widmen kann, wie etwa Beeren stibietzen oder den Fuchsien die ersten Blüten abzupicken...
Auch der frische, junge Salat im Gemüsegarten findet durchaus Anklang, was unsere Begeisterung für den spassigen Vogel manchmal etwas in Grenzen hält ;-)
Heute konnte in einer spannenden Doku des Schweizer Fernsehens verfolgt werden, was für eine wichtige Rolle die Prägung besonders in der Vogelwelt spielt. Die Kleinen Wesen beziehen sich bis über die Selbständigkeit hinaus auf ihren Betreuer, um sich danach allmählich zu lösen. Dieser Lösungsvorgang kann in Verbindung mit Rivalenkämpfen recht dramatisch enden, wie in dem Film ebenfalls zu sehen ist. Das Fazit, welches sich für mich daraus ergibt, ist die Notwendigkeit, bei aller Tierliebe, das Tier in seinem ganz spezifischen, eben tierischen Verhalten zu respektieren und dabei mit menschlichen Interpretationen sehr zurückhaltend zu sein. Das Wunder der tierischen Natur wird dadurch nicht geschmälert, ganz im Gegenteil: Das Staunen über die Andersartigkeit unserer Mitgeschöpfe ist ein guter Ausgangspunkt für glückliche Beziehungen zu Tieren.

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Samstag, 17. Mai 2014

Ist oder war ein Unikat...


broken...tjaa, da war ich doch wirklich ziemlich untröstlich, als einem Handwerker diese Unachtsamkeit passiert ist und musste meinem Aerger zumindest ein wenig Luft machen, indem ich sagte: Das ist aber wirklich schade, das kann ich nicht ersetzen!
Die Tatsache, dass nicht alles einfach wieder herstellbar ist, kann uns mitunter schmerzhaft treffen, ja, sogar persönlich betroffen machen. Die verlorene Unversehrtheit dieser kleinen, selbstgetöpferten Schale hat mich direkt mit dem Verlust-Thema konfrontiert. Natürlich ist der objektive Verlust kaum erwähnenswert, der subjektive aber umso mehr, wobei die Art des Schadens ja sogar eher milde ausgefallen ist...bei der ersten Meldung sah ich eine viel grössere Anzahl Scherben vor meinem inneren Auge und ausserdem ist der Schaden ja auch schon weitgehend behoben: das zusammenleimen ging ganz gut. (Bloss eine kleine Ecke war nicht mehr aufzufinden.)
Folglich geht es hier nicht um das Gejammere, das kleine Werk betreffend, welches nun sogar mit einer 'interessanten' Geschichte ausgestattet ist ;-) 
nein, es geht um das Erlebnis an sich!
Unwiederbringliche Schäden scheinen erst schmerzlich bewusst zu werden, wenn sie bereits geschehen sind...und das ist eine Tatsache, welche dringende Beachtung braucht, in Lebenszusammenhängen genauso wie im Bezug auf unsere Umwelt. Nicht immer (oder meistens gar nicht!) hilft ein nachträgliches zusammenkitten der zerbrochenen Teile...
Die entsprechende Schlussfolgerung wäre dann wohl, gewisse Vorkehrungen zu treffen, damit das Schlimmste gar nicht erst einzutreffen braucht.
Wie heisst es so schön?
Durch Schaden wird man klug. - Stimmt! :-) 

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Donnerstag, 17. April 2014

Ei-nerlei...



Wir können's drehen und wenden wie wir wollen, die schönen Osterbräuche haben ihre Unschuld verloren...Wer mag noch Osterlamm essen, oder Kaninchen oder Hähnchen, wie in früheren Zeiten, da solche Schlemmereien über diese Festtage unverzichtbar schienen! 
Und wer kann noch bedenkenlos Eier einkaufen, ohne sich und bestenfalls den Anbietenden zu fragen, woher die Eier stammen und wie denn die tierischen 'Lieferanten' gehalten werden?

>...es gibt auch in der Schweiz immer noch Schlupflöcher für den Import von Käfig-Eiern: Bei einigen Produkten, die Eier enthalten, wie z.B. Mayonnaise, Teigwaren, Tiramisu und Kuchen besteht keine Deklarationspflicht für Käfigeier<,  so lese ich in einer Schweizer Internet Zeitung (soaktuell.ch)
und 'Die Welt' warnt gar vor einer ukrainischen Eier-Schwemme wegen herabgesetzter Zölle.
Glücklich kann sich schätzen, wer -wie wir- ebenso glückliche Hühner sein eigen nennen darf, welche derzeit eine durchaus überschaubare 'Eier-Schwemme' produzieren. Unser Bestand von 6 Hühnern schafft es gerade, uns mit ein paar Früstückseiern pro Woche und mit einem kleinen Ostereier-Vorrat zu versorgen. (Wird der Vorrat allzu gross, fehlt es nicht an weiteren Abnehmern :-)

Allen ein schönes Osterfest und unbeschwertes Frühling-feiern!

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