Freitag, 13. Mai 2011

Weitergehn?


Handelte es sich hier um Musiknoten anstelle von Blogdesign und heutigem Bild, könnten diese beiden recht gut zusammenklingen - und vielleicht wäre es gar den Versuch wert, dem auf den Grund zu gehn? Stop - es kann aber vorkommen, dass solches Ansinnen für Enttäuschung sorgt. 
Unlängst erlebt im Netz: 
Da glaubt frau, sich bestens zu verstehen mit dem Gegenüber - und das seit längerer Zeit. Und dann geschieht eine scheinbare Unachtsamkeit von einer Seite und bringt das ganze schöne Gebilde von Übereinstimmungen einfach so zum platzen. Vergessen ist die Tiefe der Gespräche, verpufft sind die Höhenflüge der Gedanken. Die Fratze der Beliebigkeit, welche hinterm Bildschirm lauert, erscheint mit einem Mal davor.
Da taucht die Frage auf, was denn der beste Umgang wäre mit solcherlei Unbill? - Einfach weitergehn (ein kleines Gedicht aus früheren Blog-zeiten) und selber x-beliebig werden, oder sich damit trösten, dass anderweitig im Netz genauso wie im 'richtigen Leben' Toleranz und Menschenliebe noch nicht ganz ausgestorben sind?

* * * 

Kommentare:

  1. ich glaube nicht, dass x-beliebig werden eine Lösung wäre, denn das würde dir nicht entsprechen, würde ich jetzt mal so sagen, obwohl wir uns auch "nur" via Internet kennen.
    Leider passieren solche Situationen, aber ich habe sie auch schon im "richtigen" Leben erlebt und bei fast allen weiss ich bis heute nicht wieso es dazu kam. Das tut weh und dauert auch einige Zeit, bis man lernt damit zu leben.
    Aber ich denke dennoch sollte man sich selber treu bleiben!
    Umarmende Grüße
    Angelika

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  2. >Aber ich denke dennoch sollte man sich selber treu bleiben!<
    Ja, liebe Angelika, da hast du ganz recht, und das gedenke ich auch weiterhin so zu halten :-)

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